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Am 20 – 22. Mai fanden in Cairns, im Toburk Memorial Pool die Queensland Masters Shourt Course Champtionships im Schwimmen statt. Ich war natürlich auch dabei. Nachdem ich unsere Flüge am Wochenende davor umbuchen musste, ja wenn man AM von PM nicht unterscheiden kann, flogen wir von Brisbane mit OneStar um 8:55 Uhr los. Den Subbie ließen wir im Langzeitparken.

Donnerstag

Das letzte Mal flog ich Ostern 2021 von Darwin nach Brisbane, war auch schon wieder ein Jahr her. Vom Flug gibt es nichts besonderes zu berichten. Wir hatten Frühstück am Flughafen und bestellten im Flugzeug nix. In Cairns kam auch gleich unser Koffer bei der Gepäckausgabe raus und damit mussten wir uns nicht lange anstellen, um ein Taxi zu bekommen. Die Fahrt zum Hotel, das Crystalbrook Bailey, dauerte nur 5 Minuten. Wir waren etwas zu Früh dran, gaben bei der Rezeption den Koffer ab und suchten uns ein gutens Lokal fürs Mittagessen. Tripadviser emfahl einen Burgerjoint, der gleich um die Ecke lag. Das Navi ließ uns einmal um den Block laufen, obwohl das Lokal eigentlich nur gleich gegenüber war. Beim Lokal empfahl mir der Inhaber ein lokales Bier anstatt mein betelltes Corona, gute Empfehlung. So gestärkt liefen wir durch die Stadt, die ist ja nicht groß, kauften beim Woolie Verpflegung ein und nahmen unser Zimmer etwas früher als 14 Uhr in beschlag. Dort ruhten wir uns etwas aus, bevor es zum Pool ging. Ich hatte mich mit dem Team verabredet, um die 4 x 25m Freestyle Staffel zu tranieren und auch mal im Pool zu Schwimmen. Gegen 16 Uhr waren alle Teilnehmer da. Die 2,9 km vom Hotel zum Pool liefen wir hin und zurück, was wir an allen anderen Tagen ebenfalls taten. Nach dem erfolgreichen Training ging es wieder ins Hotel zurück, kurz umgezogen und dann gleich ins Hotel eigenen Restaurant, das CC Bar and Grill, da htte man es nicht weit. Ich hatte ein richtig gutes Steak, mit Pumpkin und eine Blue Cheese Soße. Der obligatorische Wein durfte ebenfalls nicht fehlen. Lange hielten wir es beim Essen nicht aus, und um für den Wettkampf fit zu sein, ging es mit den Hühnern ins Bett.

Freitag

Erster Wettkampftag und mit 6:30 Uhr ein recht früher Start in den Tag. Beim Cafe an der Ecke auf dem Weg zum Pool aßen wir Frühstück. Der Fußmarsch dauerte 35 – 40 Minuten und diente gleich als Aufwärmung. Als erster Wettkampf stand die 4 x 25m Freestyle Staffel auf dem Programm. Mit unserem Training am Tag zuvor, erzielten wir den 2. Platz bei drei Mannschaften in unserer Altersgruppe und unterboten mit 51,53 Sekunden unsere Meldezeit umganze 4, Sekunden. Das war ein guter Start in den Wettkampf. Ich schwam als Startschwimmer 13,12 Sekunden, eine neue Personal Best [PB]. Wie gesagt, ein guter Start in den Wettkampf. Als nächstes Stand für mich die 100 m Brust an. Ich werde noch zum Brustschwimmer. Leider unterliefen mir im Rennen ein paar Fehler, vergaß den Dolphinkick bei der zweiten Wende, aber mit 1:25,37 unterbot ich meine PB von Somerville House Meet, wieder eine PB. Nächster Wettkampf waren die 50 m Rücken. Auch hier vermasselte ich das Rennen, schlechter Start, rutschte ab und schlechter Anschlag, hätte noch einen Armzug machen sollen, doch die Zeit war gar nicht so schlecht, 36,74 Sekunden. Ich sage eine 35 wäre da drin gewesen. Und als letztes Rennen stand für mich an diesem Tag die 50 m Freestyle an. Die 50 m absolvierte ich in 28,86 Sekunden, zwar keine PB, aber nur 1,12 Sekunden dahinter und im Moment eine neue gute Zeit, von 29,92 runter. Damit war ich total zufrieden. Was für ein Super erster Wettkampftag. Gegen 14 Uhr waren die Rennen für Freitag beendet. Ich musste dann aber noch am Pool bleiben, wegen einer Geschichte von unseren Team.

Nachdem das Meeting beendet war liefen wir zum Hotel zurück. Kurzer Zwischenstop im Woolie, Rationen auffrischen, kurze Rast im Zimmer, umziehen und wieder ein neues Restaurant suchen. Wir wollen immer in neuen Restaurants essen, damit man neue Erfahrungen sammeln kann. Die Wahl fiel auf Vitalia’s Italian Restaurant, ein richtiges Italienisches Restaurant, wo es nicht nur Pizza gab. Gegen 17:30 Uhr nahmen wir an unseren Tisch Platz. Ich hatte wieder ein gutes Steak, und doch ein kleine Pizza, muss man doch mal testen. Wegen dem Erfolg gab es sogar einen Nachtisch, ein Nutellaeis. Auch hatten wir den obligatorischen Wein. Auch an diesem Tag ging es mit den Hühnern ins Bett.

Samstag

An diesem Tag war mein erster Wettkampf erst kurz nach 9 Uhr und nicht schon 8:30 Uhr, was uns 15 Minuten mehr Schlaf bescherte. Auch beim Frühstück aßen wir immer in neuen Cafe’s. An diesem Tag gleich im Hotel eigenen, es war aber ein Kaffee to Go, oder wie wir im Englischen sagen, Take Away. Das Muffin gab es vom gleichen Cafe. Nach den ersten 500 m fiel mir ein, ich hatte was für das anstehende Meeting, AGM von Masters Swimming Queensland vergessen. Leider musste Anja umdrehen und ins Hotel zurück laufen. Ich hatte ja keine Zeit. Mein erstes Rennen war um 9:05 Uhr, 25 m Rücken. Das ist so schnell, da ist man fertig bevor man anfängt. Ist ein gutes Warm Up. Den Start bekam ich ganz gut hin, nur den Anschlag vermasselte ich wieder, mit 16,18 Sekunden trotzdem eine PB, ich denke ich hätte unter 16 Sekunden geschafft. Dann ging es gleich weiter. Um 9:22 Uhr waren die 50 m Brust dran. Ich mache es kurz, mit 37,89 Sekunden eine weitere PB. Und weil man schon so schön drin ist, schwam ich gegen 9:53 Uhr die 200 m Rücken. Das Rennen war richtig schwer, mit der Kurzbahn kann man schon mal durcheinander kommen, und bei 150 m dachte ich das Rennen ist schon vorbei, aber da musste ich noch weitere 50 m schwimmen. Früher bin ich die 200 m nie geschwommen, somit habe ich keine PB, aber mit 2:56,25 unterbot ich meine 200 m Langbahnzeit um 19 Sekunden. Und ich bin unter der 3 Minuten Marke. Damit war ich sehr zufrienden. Ich hatte an diesem Tag keine weiteren Rennen mehr, duschte mich, zog mich um, und weil Anja noch arbeiten musste, gab ich ihr meine Schwimmsachen mit. Ich half dann bei der Zeitnahme mit aus. Nur hätte ich noch eine Staffel schwimmen müssen. Thomas, ein Babarians Swim Team Memeber, konnte nicht nach Cairns, und man hatte mich als Ersatz gesetzt, aber mir es nicht mitgeteilt. Ich hatte ebenfalls nicht das allerletzte Program gecheckt und somit schwamm Andrew, ein ehemaliger Barbarians, die Staffel für mich. War außer Wertung, aber wenigstens konnten die anderen Staffelschwimmer schwimmen. Ich blieb nach dem Wettkampftag noch da, um an der AGM teilzunehmen. War interessant, mehr sage ich dazu im Moment nicht.

Nach der AGM lief ich ins Hotel zurück. Kurz Ausruhen und Restaurantsuche. Ich fand dann auch eins, nur als wir dann davor standen, gefahl es mir nicht. Schnell ein anderes gesucht und gefunden. Cairns ist wie gesagt nicht gerade groß. Wir besuchten das Copper Bar & Grill. In Australien ist es üblich platziert zu werden. Bevor wir platziert wurden, musste der Waiter noch eine Person abfertigen die Bezahlen wollte. Ein etwas ältere Herr wollte in Cash bezahlen, was ungewöhnlich ist. Auch hatte dieser recht fiel Bargeld, mein Blick wanderte an der Person nach unten und siehe da, geschlossene Sandaletten, nur Strümpfe fehlten. Ohne Zweifel, ein 49er, ein Deutscher. An unserem Tisch bestellte ich eine Flasche Pinot Noir. Total überrascht war ich, als wir wirklich Pinot Noir Glässer bekamen. Sowas habe ich bisher nur einmal erlebt und da musste ich nach den Glässern fragen. Übrigens hatten sie im CC Restaurant Stölzele Glässer. Cairns ist wirklich für Überraschungen gut. Weil gute Sachen sollte man nicht ändern, ich gönnte mir wieder ein Steak, dieses mal mit Brocolini. Den Tisch hätten wir bis 19:30 Uhr haben können, aber von 18 Uhr bis 19 Uhr war reichlich genügend Zeit. Auch an diesem Tag sind wir mit den Klickerla ins Bett.

Sonntag

Letzter Wettkampftag. Frühstück gab es beim Muddy‘s Cafe, da sind wir schon die letzten vier Tag vorbei gelaufen und es war immer sehr gut besucht. Der Kaffee war dann auch ein Traum. Heute stand meine Paradeisziplin gleich als erstes auf dem Program, 100 Freestyle. Leider war ich schon wieder total nervöus und hatte nicht die Lockerheit von den Tagen zuvor. Mit dieser Einstelling wusste ich, würde ich nicht gut schwimmen. Als mentale Lockerungsübung dachte ich an Dean Boxall, dem Trainer von Ariarne Titmus, und seine Celebration bei den Tokyo Olympics. Das zeigte Wirkung, ich gab alles im Rennen, der ersten und zweiten 25 m waren genau da wo ich sein wollte, eine 14,03 und 15,71. Könnte etwas besser sein, aber gut. Nur die restlichen 25 m mit 17,17 und 17,42 waren nicht ganz so gut. Aber mit 1:04,33 verbesserte ich meine derzeitige Zeit um 2,05 Sekunden und bin nur 0,52 Sekunden über meine Long Time Personal Best. Das Rennen hat mir auch aufgezeigt, dass ich mein Ziel unter 60 Sekunden zu kommen, erreichen kann.

Aber noch zwei weitere Rennen standen auf dem Program. Als nächstes waren die 100 m Rücken dran. Bisher konnte ich in dieser Schwimmart nicht überzeugen. Aber die 25 m und 200 m Zeiten zeigten eine Verbesserung. Weil nicht viele Leute Rücken schwimmen, war ich sogar im Heat 2, es geht von schnellsten zu langsamsten, und sogar auf Bahn 4. Ich hatte dann einen guten Kampf mit Osamu Sakamoto, 54 Jahr jung, auf Bahn 5. Wir waren beide immer fast gleich auf, aber im Anschlag schlug ich ihn um 0,31 Sekunden. Meine neue PB in 100 m Rücken ist 1:18,54. Damit bin ich total zufrieden, nur noch 9 Sekunden schneller und ich bin unter der 1:10. Aber ein Rennen stand noch aus, die 25 m Freestyle. Ich setzte mir große Ziele und meldete eine 12,99. Damit war ich im ersten Heat gesetzt und schwam mit den Big Guns. Diese schwimmen 10,78. Ich gab alles und das Rennen war dann auch schon wieder vorbei bevor es anfing. Eine 13,04 stand am Ende auf der Uhr. Nicht schlecht, aber nicht unter 13 Sekunden, aber immerhin wieder eine PB, schneller als die 13,12 von der Staffel. Mit diesem Ergebnis schloß sich erfolgreich eine erste State Championships in Masters Swimming ab. Ich belegte in meiner Altersgruppe, 12 Teilnehmer, den 3. Platz in der Endauswertung.

Zur Feier des Tages wollten wir ins Salt House, nur machte das erst gegen 18 Uhr auf, wir standen 17:30 Uhr davor, und war am Sonntag bis 20:30 total ausgebucht. Solange wollten wir nicht warten, und liefen zum Tha Fish Restaurant gleich neben an. Wie gesagt, Cairns ist nicht sehr groß. Ich hatte dann auch kein Steak, sondern Fisch. Wein gab es auch wieder, nur Weißen dieses Mal. Muss ja neue Sache probieren. Ich gönnte mir nach so viel Schwimmerei sogar einen Nachtisch, ein Affogato.

Montag

Was für ein Wochenende. Kein Schwimmen an diesem Tag, warum ich uns ein richtig gutes Cafe raussuchte, das Bang & Grind, formally known as little loco. Muss den Besitzer gewechselt haben. Das Essen und der Kaffee waren aber immer noch hervorragend. Ich hatte dann typisches Australisches Frühstück mit Eiern, gerösteten Tomaten, Bacon. Die Zeit zum Abflug um 14:40 Uhr vertrödelten wir zum Leittragen der Mitreisende. Ich wollte aber einfach nix machen. Zwar mussten wir gegen 11 Uhr aus den Zimmer raus, aber den Koffer kann man ja an der Rezeption abgeben. Wir ruhten dann im Park bei der Esplande, fuhren mit dem Taxi zum Airport, bekamen Reihe 15, Notaustieg, mehr Beinfreiheit und hatten einen verspäteten Flug nach Brisbane. Auf dem Weg nach Hause schauten wir bei Grill’d für Burger und Chips Take Away vorbei, und so ging unser Abenteuer zu Ende ging.

Ergebnisse:

DisziplinZeitBisherUnterschiedPlatz
25 m Freistil13,04 [PB]13,180,143.
50 m Freistil28,8627,713.
100 m Freistil1:04,331:03,813.
25 m Rücken16,18 [PB]16,300.123.
50 m Rücken36,7434,554.
100 m Rücken1:18,54 [PB]1:19,330,791.
200 m Rücken2:56,25 [PB]1.
50 m Brust37,89 [PB]38,810.922.
100 m Brust1:25,37 [PB]1:25,680,312.

Dritter in meiner Altersgruppe mit 76 Punkten.

Gallerie

Video

100 m Freistil, Bahn 2
100 m Rücken, Bahn 4
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