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Der letzte Beitrag liegt ja schon ein bisschen her. Es lag nicht daran, dass nichts los war, sondern das was los war, war keinen einzelnen Eintrag Wert. Darum fasse ich die meisten Sachen wieder einfach zusammen. Als Erstes hätten wir da die Zahnfee. Am Mittwoch, den 25. September, brach mir meine 17 Jahre alte Krone ab, beim Mittagsessen natürlich. Zum Glück hatte mein Zahnarzt noch einen Termin frei, weshalb ich die Arbeit Arbeit sein ließ und and die Gold Coast zu meinem Zahnarzt fuhr. Dieser verarztete mich dann Fachgerecht um 15 Uhr und zeigte mir meine Möglichkeiten auf. Hilft alles nichts, ein Implantat muss rein. Das übernimmt in Australien auch nicht die Kasse, selber zahlen ist angesagt. Wegen verschiedenen anstehenden Dingen und der Länge der Prozedur, werde ich die Sache im Januar 2020 angehen.

Am Freitag war ich dann gleich wieder beim Zahnarzt, für die jährliche Durchsuchung. Außer der fehlenden Krone, alles in Ordnung. Da kann man wenigstens froh sein. Die Arbeit ließ ich an diesem Tag nicht Arbeit sein, weil ich hatte einen RDO und somit frei. Und wenn man schon einmal an der Gold Coast zum Zähne angucken ist, kann man auch gleich ins Kino. Das tat ich auch, ich hatte mir ein Ticket für die obligatorische Gold Class gebucht. Nur ließ mich der Zahnarzt 20 Minuten im Wartezimmer, wahrscheinlich heißt das deswegen auch so, warten und ich kam 10 Minuten nach dem Filmanfang erst zum Kino. Zum Glück wird ja erst Werbung gezeigt, ich verpasste nichts vom Hauptfilm Ad Astra. Kein schlechter Film, aber vom Hocker riss er einem auch nicht. Und was macht man nach dem Kino, wenn man schon einmal in Harbour Town ist, richtig, man kauft ein. Ich wurde bei Scotch & Soda fündig. Zwei neue Hemden sind nun mein Eigentum. Beim letzten Besuch von Harbour Town ging ich leer aus dem Laden raus, hatten einfach nichts Gescheides. Und ganz wichtig, auf dem Weg nach Hause schaute ich beim Geschäft von Patrick vorbei um meine TE 250 endlich zu uns zu holen. Es wurde wirklich Zeit. Jetzt wohnen wir schon seit Anfang des Jahres hier und mein Motorrad ist immer noch nicht hier. Das hat sich mit der Abholung nun geändert. Das war der Freitag.

Kommen wir zum Samstag. Dieser hatte eine Weltpremiere zu bieten. Ich fuhr seit dem März 2018 mal wieder Offroad. Ja, am besten gleich nochmals lesen, ich ritt meine TE 250. Dazu verabredete ich mich mit Greg gegen 14 Uhr. Ich war dann gegen 13:30 Uhr bei ihm von wo wir zusammen nach Nerang zu unserer Strecke fuhren. War wirklich nicht schlecht wieder zu fahren. Ich blieb sogar upride, nur fiel mein Motorrad einmal vom Seitenständer. Beim Wiederaufrichten verhaspelte sich ein Baum und brach meine Vorderradkotflügel ab. Verdammt, dieser Sachbeschädigung gesellte sich zu meiner Rampe, bei der sich beim Aufladen die Plasteteile verabschiedeten. Wie sag ich immer, wenn man es nicht gebraucht, verliert man es. Ich muss nun tief ins Portemonnaie greifen um mir eine neue Rampe und Kotflügel zu kaufen. Davon abgesehen muss ich sagen, es war wirklich toll mal wieder Enduro zu fahren.

Am vergangenen Donnerstag war ich mal wieder bei einer AI Veranstaltung im Precinct. Der Präsentator war von AWS. Volles Haus, wie üblich gab es Freibier.

Und nun, kommen wir zum Hauptgrund des Eintrages: Horse Camp. So schimpft sich das Grundstück von einem Arbeitsbekannten in Gin Gin, in der Nähe von Bundaberg. Roland fragte mich am Freitag, was ich am langen Wochenende vorhätte und ob ich nicht Lust hätte mit nach Horse Camp zu kommen. Fix den Chef gefragt, dieser hatte wieder Battysachen eingeplant, war also beschäftigt und der Fahr nach Bundaberg stand nichts im Wege. Eigentlich teilte ich den Chef die Sache mit, weil wie gesagt, es war nicht geplant. Roland stand dann gegen 9:30 bei mir auf der Matte, denn wir fuhren mit meinem Ute. Die Fahrt fing sehr träge an, Stau zur Sunshine Coast. Es dauerte ewig bis wir über Caboolture raus und frei Fahrt hatten, Langes Wochenende und immer noch Schulferien waren wahrscheinlich der Grund. Auf der Fahrt unterhielten wir uns gut, auch buchte Roland uns eine Tour für die Bundaberg Rum Destillery. Gegen 17 Uhr war wir endlich in Gin Gin, was nur 15 km von Horse Camp entfernt liegt und die nächst größerer Ansiedlung im Umkreis von 65 km ist. Gin Gin hat laut Census von 2011 1190 Einwohner. Groß genug für einen IGA, wo Roland einkaufen wollte. Wie sich rausstellte hat er von Kochen keine Ahnung und ich musste das Ruder übernehmen. Zum Abendbrot gab es dann Sirloin Steak im ehemaligen Heißwasserboiler von Woodfire gebraten mit einen Fetakäse Eisbergsalat. Alles recht lecker. Nach dem Abendbrot unterhielten wir uns noch.

Sonntag ist eigentlich ein Ruhetag, aber nicht für uns. Wir arbeiteten auf dem Grundstück, Roland baut nämlich ein Haus. Wir, oder besser ich, machte dann ein paar mittelgroße Bäume um, natürlich mit der Axt, was denn sonst. Noch nie gemacht, aber schon viel Lamberjack geschaut und so vielen die Bäume einer nach dem anderen. Biber Jörg oder die Axt im Walde. Wir machten die Bäume nicht nur um, sondern häxelten sie auch noch klein. Gegen 11 Uhr war dann aber Schluss, die Hitze wurde zu groß, die Klimaerwärmung halt. Wir wanderten dann durch das Grundstück, schauten den Teich an, testeten die Feuerwasserpumpe und hatten sogar eine Shower. Wir machten für den Besuch von Bundaberg fertig. Bundy liegt 65 km von Horse Camp entfernt, braucht man fast eine ganze Stunde um von Horse Camp zur Destillery zu kommen. In Bundaberg und um Bundaberg rum leben knapp 70.000 Leute. Wir waren dann doch etwas früh dran. Das neue Cafe in der Fabrik kam da gerade recht für einen Kaffee und ein Stück Kuchen. Die Tour ging um 14 Uhr los und war ganz gut, man erfuhr viel über Rum und den Bundy Rum. Leider kann ich keine Bilder von der Tour zeigen, man musste all Elektronischen Sachen, sogar mechanische Uhren vor der Tour abgeben. Zum Ende der Tour durfte man 2 verschiedene Rum’s probieren, war ein Shot also 20 ml. Wir hatten dann 4 verschiedene Rums, ich nippte mal an jeden und trank nur einen. Ich war der designated Driver. Roland hatte die restlichen drei, sogar vier, weil eine Dame uns noch einen gab. Mit einem beschwipsten Roland verließen wir die Bundaberg Destillery. Es war erst kurz vor 16 Uhr. Ich erwähne das, denn wir wollten Abendbrotessen gehen. Wir entschieden uns für ein Restaurant im 13 km entfernten Baraga aus. Roland gefiel es dann dort nicht und wir entschieden uns für ein 500 m entferntes Thai Restaurant um. Das Essen war dort recht gut. Nur mussten wir bis 17 Uhr zur Öffnung warten. Alles kein Problem für uns, wir hatten Zeit. Mit der untergehenden Sonne fuhren wir zurück und kamen in der Dunkelheit an. Den restlichen Abend unterhielten wir uns wieder.

Sonntag mache ich kurz, nachdem ich mich beim Frühstück gestärkt hatte, machte ich noch schnell drei weitere Bäume um, und fuhr dann gegen 9:15 Uhr los. Da Navi loste mich über kleine Straßen, irgendwo durch das Queensland Outback, es war ein Traum. Mit Staus und weiteren Umfahrungen war ich um 13:50 zu Hause.

This entry was posted in 2019.
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