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Ist ja fast nicht zu glauben. In über 12 Jahren haben wir es nicht geschafft dem Rotem Zentrum von Australien einen Besuch abzustatten, Schande über uns. Zum Glück haben wir das letzte Woche geändert, wir bereisten das Rote Zentrum mit allem was dazu gehört, fast Alles.

Die Reise stand aber unter gar keinem guten Stern, denn ich erkältete mich wahrscheinlich am Freitag im Flieger und am Montag war dann der Ausbruch da. Die Nacht über glühte ich vor mich hin uns spielte mit dem Gedanken die Reise abzusagen, ja so schlimm war es. Aber ich sagte mir, nichts da, es wird durchgezogen.

Dienstag, 27. August

An diesem Tag war unsere Anreise nach Alice Springs geplant. Unser Abflug ging vom Brisbaner Flughafen mit Virgin um 10:15 Uhr. Unser Auto stellten wir im Langzeitparkhaus ab, das Einchecken war auch schnell erledigt. Nur der Abflug ließ etwas lange auf sich warten. Mit fast 45 Minuten Verspätung hob unsere Fokker 100 von der Startbahn ab. Wie unser der weiblicher Captian später erklärte musste extra Sprit nachgetankt werden, weil der Wind dem Flugzeug zu stark entgegenblies. Damit verlängerte sich die Flugzeit und 55 Minuten später als angekündigt. An dieser Stelle muss ich erwähnen, der Flug wurde von Alliance Airline im Auftrag von Virgin Australia durchgeführt. Vom Flughafen nahmen wir ein Taxi in das 14 km entfernte Alice Springs. Wir hatten uns in das Crowne Plaza Lasseters eingebucht, ein recht neues Hotel. In unserer Buchung war sogar Frühstück mit drin, sehr ungewöhnlich für Australien. Den Rest des Nachmittags, wir war so gegen 14:30 Uhr im Hotel, verbrachte ich auf dem Bett und kämpfte gegen meine Erkältung an, welche ich mit meiner Mitreisenden teilte. Dazu aber mehr. Als Abendessenlokalität suchte ich uns das Nummer 1 Restaurant in Alice Springs aus, das Hanuman. Wegen dem Zeitunterschied von einer halben Stunde waren wir zu früh obwohl eigentlich zu spät. Das Restaurant war dann auch gerappelt voll. Das Essen war ein Traum, sogar der Mitreisenden hatte es total geschmeckt, obwohl die sonst nicht viel vom Essen hält.

Beef Jungle Curry – slow simmered with coconut, lemon grass, ginger and kaffir lime leaf

Kofta Curry – cooked in a rich cashew nut and tomato sauce with fres fenugreek leaf

Wegen dem frühen Start am nächsten Morgen wurden wir nicht alt, schliefen nach zwei Folgen von The 100 gegen 21:30 Uhr ein.

Mittwoch, 28. August

An diesem Tag mussten wir, wie an den zwei folgenden, recht früh raus. Wir wurden gegen 6 Uhr vom Hotel abgeholt. Leider verzögerte sich die Abholung bis um 6:25 Uhr und wir hätten noch ganze 25 Minuten länger im Bett bleiben können. Mit dem Bus, den Tour Guide und zwei Helfern und weiteren 13 Urlaubern ging es ins 500 km entfernte Yulara, oder besser gesagt zum Uluru. Auf dem Weg hielten wir bei 3 verschiedene Road Houses an. Bei allen gab es Tiere zu bestaunen, erst ein Kamel, dann Emus in Erldunda und zum Schluss ein paar Vögel. Ja, der Emu ist auch ein Vogel. Gegen Mittag wurden wir im Hotelkomplex am Uluru rausgelassen, um uns die Füẞe vertreten zu können. Von dort ging es in das nahe gelegene Camp, wir hatten Camping in festen Zelten gebucht. Vom Camp sahen wir auch den Uluru zum ersten Mal in seiner ganzen Pracht. Nach dem Mittagessen ging es mit dem Bus und nun 24 Urlaubern zu den Olgas, eigentlich Kata Tjuta. Dort unternahmen wir eine kurze Wanderung von 2,6 km. Nach dieser Wanderung ging es zu einer weiteren Aussichtsplattform um die ganze Pracht der Kata Tjuta anzusehen. Dieser Bestaunung folgte gleich die Nächste, denn es ging zum Uluru Sunset Viewing Point. Bei diesem war die Hölle los, so viele Buse und so viel Sekt. Leider nicht für uns, der Reiseveranstalter unserer Reise hatte entschieden keinen Alkohol zu servieren. Dafür gab es halt Saft in richtigen Sektgläsern und Häbchen. Der Sonnenuntergang am Uluru war nicht schlecht, am Ende ist ist aber doch nur ein groẞer Stein. Die Geschichte dessen ist mehr interessant. Nachdem die Sonne weg war wurden wir zurück ins Camp gefahren, wo unser Abendessen schon bereitstand. Alt wurden wir da aber nicht, schon kurz nach 20 Uhr waren wir in unseren Betten eingehuschelt. Das war auch nötig, die Temperatur ging auf gerade mal 3 Grad Celsius runter.

Donnerstag, 29. August

Um 5:10 Uhr war die Nacht für uns beendet und die 3 Grad Celsius begrüẞten uns in der Dunkelheit. Die Morgenschauer lieẞen wir deshalb sein und gingen als Schwein. Nach dem Frühstück wurden wir zum Uluru gefahren. Die Umwanderung stand an. Um in den Uluru-Kata Tjuta National Park zu kommen, muss eine Eintrittskarte für 25 AUD erstanden werden, welche in unserer Reise mit beinhaltet war. Für die Umwanderung hatten wir ganze 3 Stunden hatte man dafür, welche wir uns auch nahmen. Ganz schafften wir es nicht, es fehlten 2,5 km am Ende. Wir schauten lieber in die Höhlen und Wasserlöcher am Uluru. Die ganze Umwanderung war auch nicht der Plan, sondern in unserer Reise war eine Einführung von einer Indigenous Australian beinhaltet. Die Dame erklärte und zeigte uns dann so die ein oder andere Sache. Alles übersetzt von einer Dolmetscherin. Wir durften sogar die verschiedenen Gegenstände, wie Boomerang, Tragetasche, Grabstock selber anfassen. War alles sehr interessant. Nach dieser Einführung ging es ins Uluru Kata Tjuta Cultural Centre, welche auch die Walkatjara Art beinhaltete. Wir kauften uns keine Kunst, was aber nicht heist, dass wir am Ende ohne nach Hause gingen. Dazu aber später mehr. So richtig bekommen die die Abläufe nicht mehr zusammen. Ich glaube wir fuhren von dort zum Flughafen, um drei Urlauber abzuliefern. Danach ging es zum Camp für das Mittagessen und danach entluden wir uns weitere zwei Urlauber. Der Rest des Tages war mit der Fahrt in den Kings Canyon ausgefühlt. Auch dort schliefen wir wieder in permanenten Zelten. Auf dem Felsen um das Camp herum schauten wir den Sonnenuntergang zu und saßen nach dem Abendessen am Lagerfeuer rum. Davor duschte ich mich aber noch, es war nicht ganz so kalt.

Freitag, 30. August

Wir durften etwas länger schlafen, ganze 15 Minuten. Nach dem Frühstück fuhren wir nur 25 Minuten zum Kings Canyon Walk. Dort herrschen ganz strenge Sitten, wer nicht mindestens 1,5 Liter mit dabeihat, wird nicht mitgenommen. Auch darf man nur maximal auf 2 m an den Abgründen ran, sonst gibt es eine 450 AUD Strafe. Die Wanderung war mit 6 km nicht lang, hatte aber mit konstanten auf und ab in sich. Gleich am Anfang mussten 500 Stufen nach oben geklettert werden. Ich fand die Wanderung sehr schön, würde sogar sagen, es war mehr beeindruckend als der Uluru. Um 10:15 Uhr waren wir wieder am Anfang des Rundgangs und nun hieß es schnell, schnell. Zurück zum Camp, Mittagessen und Abfahrt nach Alice Springs. Warum die Eile verstand ich nicht, wobei wir erst kurz vor 18 Uhr in Alice Springs ankamen und das wahrscheinlich der Grund war, eine lange Fahrt. Wir wurden dann bei unserem Hotel, dem Mercure abgesetzt. Wir schauten kurz bei unserem Zimmer vorbei und liefen dann für unser Abendbrot in die Stadt. Im Epilogue wurden wir fündig. Dort trafen wir sogar zwei ehemalige Mitreisende. Ich bestellte eine Portion Chips zu viel, welche ich an die einheimische Bevölkerung abtrat, was uns dann ein Kunstwerk einbrachte. Nicht umsonst, aber ich sah es eher als Spende an. Weil wir die letzten paar Tage nicht viel geschlafen hatten und uns auch noch die Krankheit nicht verlassen hatte, liefen wir ins Hotel zurück, schauten ein paar Folgen von The 100 on Netflix und schliefen selig ein.

Saturday, 31. August

Was macht man an einem Tag wo man nicht um 5 Uhr aufstehen muss? Genau, man schläft sich aus. Das haben wir auch gemacht. Muss so gegen 9 Uhr gewesen sein wo wir uns aus dem Bett gemacht haben. Ohne Stress wanderten wir zum nicht weit entfernten Bean Cafe im Botanischen Garten von Alice Springs. Dort genehmigten wir uns ein Frühstück. Dieses zog sich über 3 Stunden hin. Einfach herrlich mal nichts tun und den lieben Gott Gott sein lassen. Die Zeit nutzten wir über vieles zu Reden. Gegen 13 Uhr machten wir uns dann aber doch auf dem Weg Alice Springs zu erwandern. Wir liefen durch den Todd River auf die andere Seite von Alice Springs. Durch das Stadtzentrum liefen wir zum Bahnhof. Leider navigierte uns das GPS zum Güterbahnhof und nicht wie gewollt zum Personenbahnhof. Wir mussten dann den ganzen Weg zurücklaufen, und noch ein bisschen mehr um zum Bahnhof zu gelangen. Leider kommt der Ghan nur am Montag und Donnerstag, so lange wollten wir wirklich nicht warten. Auf unserem weiteren Weg kamen wir bei den Royal Flying Doctor Museum vorbei. Dieses besuchten wir natürlich um mehr über die Geschichte der RFDS zu erfahren. Ohne Regierung hat eine private Organisation diesen Service ins Leben gerufen. Vom Museum liefen wir Richtung Stadtmitte und mitten in die Street Parade der SummerNats. Die Wartezeit von 30 Minuten überbrückten wir mit einem Bier in Monte Pub. Die Street Parade dauerte über 45 Minuten, Autos rauf und Autos runter die Straße. Was man nicht so alles erlebt. Die Restaurantwahl viel dann auf das Simple Korean, ein Restaurant welches bei einem Nachbartischgespräch im Bean Cafe empfohlen wurde. Es war wirklich so gut, nur mussten wir fast 2 km laufen, um dorthin zu gelangen. Das Essen war sogar so gut, dass ich den Hauptgang mir zweimal kommen haben lassen. Hatte aber keine Vorspeise, keinen Nachtisch, und die Portion wahr nicht die größte und wir sind an dem Tag wirklich viel gelaufen. A pro pro Laufen, es dürften an die 10 km gewesen sein. Zurück im Hotel schauten wir noch zwei Folgen von The 100 und schliefen erschöpft ein.

Sonntag, 1. September

Dieser Tag stand im Zeichen der Abreise. Unser Flug war um 10:15 Uhr angesetzt. Wir verpassten aber nicht die Gelegenheit im Epilogue Frühstück zu machen. Dort trafen wir sogar unseren Tour Guide Fred. Von Hotel nahmen wir ein Taxi um zum Flughafen zu kommen. Die 14 km waren schnell überwunden und auch die Gepäckabgabe war schnell erledigt. Die restliche Zeit nutzten wir in den zwei Shops des Flughafens zu stöbern und im freien noch ein paar Sonnenstrahlen zu genießen. Auf dem Hinflug hatten wir ja eine Fokker 100, welche wesentlich besser war als die Boeing 717-200 von Qantas. Etwas eher als geplant landeten wir um 14 Uhr in Brisbane. Nur noch auf die Koffer warten und das Auto wiederfinden und die 35 km nach Hause fahren. Mit diesen Tätigkeiten war unser Urlaub in Alice Springs und NT zu Ende.

Ich kann nur sagen, es war mal wieder fantastisch.

2 comments on “Alice Springs & Red Centre of Australia

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