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Pardon my French, würden die Engländer jetzt sagen. Eine andere Überschrift kann ich diesen Eintrag aber nicht wirklich geben. Es ist einfach so. Der Grund ist nicht, dass die Reserve Bank Australia [RBA] den Leitzins von 1,25 % auf 1,00 gesenkt hat und auch nicht, dass dies die zweite Kürzung in zwei Monaten war, sondern der eigentliche Grund der dahinter steckt. Australien ist nun auch dort angekommen wo sich Europa und Japan schon seit Jahren sind. Am Ende der Fahnenstange von einer Blase einer immer wachsenden Wirtschaft. Wie das Konzept auf einer endlichen Welt verwirklicht werden kann, ist mir bis heute ein Rätsel. Einen Drogensüchtigen von seiner Droge, in diesem Fall Fiat Money, zu entwöhnen ist recht schwer.

Mit der Zinssenkung ist nun der Unterschied zwischen Inflation und Zinsen auf Erspartes weiter auseinandergegangen. Die RBA strebt eine Inflation von 2 – 3 % an und weitere Zinssenkungen sind geplant. Die Rede ist von 0,5 %. Wenn man also sein Fiat Money auf der Bank verzinsen lässt, verliert man pro Jahr 2,5 %. Das sind bei einem angenommenen Guthaben von $100.000,00 sage und schreibe ein Wertverlust von $2500,00. Ich könnte hier jetzt ewig über Zinsen, handelnden Personen schreiben, was ich aber nicht tun werde. Ich verweise einfach am Ende auf zwei Bücher. Wenn man beide gelesen hat, ist man bestens über die Sachlage informiert.

Nein, ich verweise auf die Tatsache, dass das derzeitige weltweite Finanzsystem sich rigoros in den Prozess von handelnden Personen eingreift, ohne die Folgen zu wissen. Wenn am Ende die Wirtschaft auf den Tausch von Waren zwischen Individuen beruht, die niemals rational handeln, wie kann man dann diesen Prozess mit mathematischen Formeln beschreiben? Genau, das funktiniert nicht. Die Psychologie kann die untersuchten Personen auch nicht mathematisch berechnen, oder wie berechnet man eine Depression oder Liebe? Aber in der Wirtschaft maßt man sich das an.

Bestes Beispiel sind Negative Zinsen. Das muss man sich wirklich überlegen. Lassen wir mal das Geld aus dem Spiel, da es nur einen Tauschvorgang vereinfacht, was eine von der eigentlichen Aufgaben des Geldes ist. Ich verleihe ein Objekt oder Gegenstand an jemanden anderen, der diesen Nutzen kann. In der Zeit, in der ich den Gegenstand verleihe kann ich das Objekt oder Gegenstand nicht selber benutzen. Ich verzichte in dieser Zeit auf den Konsum. Es liegt in der Natur des Menschen, dass dieser für diesen Verzicht eine Gegenleistung erhalten will. Das ist der eigentliche Zins. Nun im Fall von Negativ Zinsen muss der Verleiher der Person, welcher sich die Sache leiht eine Entschädigung zahlen.

Ich verdeutliche dies an einem Beispiel: Ich habe die Kenntnisse eine Axt zu bauen. Damit kann ich Holz machen, um später im Winter es warm zu haben oder es als Feuerholz zu verkaufen. Nun verleihe ich diese Axt an eine andere Person. In der Zeit kann ich meine Axt nicht nutzen und kein Holz schlagen. Natürlich möchte ich eine Entschädigung dafür. Nun, mit den Negativ Zinsen, verzichte ich nicht nur auf meine Axt, ich entschädige auch noch die Person, welche ich die Axt geliehen habe, zum Beispiel mit meinem Tragekorb, welchen ich nicht mehr zurückbekomme. Es ist nur ein Beispiel, verdeutlicht aber die derzeitige Situation und wie weit sich das System vom eigentlichen Sachverhalt entfernt hat. Alles nur möglich durch Fiat Money. Und dann wundern wir uns über den steigenden CO2 Ausstoß und Überkonsum auf der Welt. Die 244 Trillion USD Schulden wären ohne Fiat Money gar nicht möglich, aber sind in den Konsum geflossen.

Genau auf diesem Zug ist Australien nun auch aufgesprungen, nur rast diese auf den Abgrund zu. Und deshalb ist Australia Fucked!

Bücher:

Cover Photo Blog Isaac Grynsztein 

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