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Diese fand heute statt. Wie kam es aber dazu? Ganz einfach, Marius hatte mich Mitte des Jahres bei einer Unterhaltung am Telefon herausgefordert. Ich sagte zu, wählte aber 800m als Strecke für den Wettkampf aus. Ich sagte sogar zu, dass ich für den Wettkampf nicht trainieren werde. Heute war der Tag der Wahrheit. Es kam zum Showdown. Dazu wollten wir eigentlich nach Nerang. Dort standen wir dann 5 Minuten vor 13 Uhr vorm Tor um festzustellen, wir hätten nur 5 Minuten zum Schwimmen. Wir sind zwar schnell, aber so schnell dann auch wieder nicht. Was sollten wir nun machen? Ein kurzer Blick ins Internet enthüllte das in Southport das dortige Schwimmbad noch bis 15 Uhr auf hatte. Auf nach Southport war angesagt, obwohl Marius Einwände hatte. Er wollte lieber aufgeben. Wahrscheinlich wusste er was kommen würde, aber dazu später mehr. Auch als wir in Southport nicht gleich einen Parkplatz fanden, wollte er wieder aufgeben. Aber nicht mit mir. Wir fanden dann sogar einen, wo wir keine 2,50 AUD zahlen mussten. Er war frei. Der Eintritt in den Pool war auch ok, nur 6 AUD. Dafür konnte man von 2 x 50 m Becken mit jeweils 8 Bahnen, 1 x 25 m Becken mit 8 Bahnen und dem Tauchbecken wählen. Wir entschieden uns für das 50 m Wettkampfbecken. Marius musste sich erst an die Australischen Verhältnisse gewöhnen. Erstens ist alles in Freien und dann gibt es keine Spinde. Alles offen. In Australien ist man halt noch sicher von Dieben.

Nun aber zum Wettkampf. Nach einer Erwärmung und ein kurzes Einschwimmen ging es los. Wir fanden sogar einen Starter, der uns losschickte. Mein letzter Wettkampf ist Jahrzehnte her, weshalb ich mich auf das Kommando „Bitte Plätze einnehmen, los“, was in English übersetzt „Take your marks, go“ ist nicht mehr ersinnen konnte. Ein Einfaches, 1, 2, 3, Go musste genügen. Dies schickte uns los.

Ich muss noch erwähnen, das letzte Mal war ich im Mai 2017 im Wasser zum Trainieren. Ich hatte also für 16 Monate kein Schwimmbecken von innen gesehen. Dies hielt mich aber nicht davon ab Marius 105 m oder 3:10 Minuten auf der Distanz abnahm. Ich hätte locker einen Kaffee zwischendurch trinken können.

Für die etwas langsamen, wie Marius, zum Mitmeißeln: ein über 40-jährigen Old Fart, kickte den Arsch von einem 27-jährigen. Muss aber sagen, er hielt sich recht gut im Wasser, der Marius. Zur Belohnung sind wir zum Zambrero nach Oxenford gefahren und haben uns drei Burritos geholt. Das war so gegen 15:30 Uhr. Einen Pulled Pork, einen Chicken und einen vegetarischen mit Blumenkohl. Diese genossen wir dann zu Hause auf der Terrasse im Garten. Kein schlechter Tag.

Zum Abschluss kann man sagen, die DDR hat mal wieder die BRD im Schwimmen geschlagen. Obwohl das bei den Männer nicht so selten vorkam. Und ohne Doping, versichert. Marius hat mir sogar ein Schild geschrieben: Mark Spitz of the GDR – Joerg M Rockstroh

Mit diesen Ereignissen habe ich jetzt eine weitere Geschichte zum Erzählen – Jörg, der Storyteller.

This entry was posted in 2018.
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