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Gala Dinner, Photoshoot und Wine – Das nenne ich ein Wochenende

Der letzte Eintrag liegt ja schon etwas zurück. Gab zwar einiges zu berichten, aber halt ist das dann immer wieder das Gleiche. Highlight, ein weiterer DENK Container und ein weiterer von Indo. Aber das sind halt ganz normale Wiederholungen und nicht wirklich was Besonderes.

Freitag – GABA Gala Dinner im Blackbird Restaurant

Anders sieht es da für das vergangene Wochenende aus. Dies ging mit dem Freitag los. Seit ein paar Monaten bin ich ja Mitglied in der German Australian Business Association, kurz GABA genannt. Bin rechtzeitig beigetreten, weil diese nämlich am Freitag ihr 35. Bestehen feierte. Mit einem Gala Dinner im berühmten Brisbaner Restaurant Blackbird, gleich gegenüber der Story Bridge. Anstatt den Tag bei Patrick zu arbeiten, nahm ich mir frei und fuhr Anja zur Arbeit. Diese muss am Freitag immer vor 9 Uhr im Institut sein, weshalb wir schon um 7:15 Uhr lost mussten. Aber ich fahr ja wie Vettel, immer in der Geschwindigkeitsbegrenzung, weshalb wir schon um 8:15 dort waren. Ich machte ich dann auf ins Geschäft, dort musste ich noch ein paar Dinge erledigen. Nachdem diese erledigt waren, setzte ich mich in die obere Etage um ein paar Sachen am Rechner zu erledigen. Nachdem auch diese erledigt waren, setzte ich mich auf die Couch und laß ein Buch. Nur fürs Mittagessen ging ich mal kurz raus, ein Burrito von Zambrero sollte es sein. Danch ging es aber weiter mit dem Lesen. Nach einer Zeit ließ ich mir einen Kaffee von meiner Angestellten machen. Wir haben ja eine richtige Espresso Maschine im Laden, wie in einem richtigen Cafe. So gegen 15 Uhr fiel mir auf, ich hatte meine Krawatte zu Hause vergessen. Da es sowieso ein Black Tie Dinner war brauchte ich ja eine Fliege. Ok, wo bekommt man diese auf die Schnelle her. Ganz einfach, von Peter Jackson, wo man schon den Anzug erstanden hatte. Das war recht schnell vollbracht. Nächste Station war das TRI. Dort wollte ich duschen und Anja abholen. Ja, die haben Duschen im Institute. Anja war sogar beim Friseur für eine tolle aufgesteckte Frisur. Sie sah richtig toll aus. Vom TRI fuhren wir in die CBD. Wie nicht anders zu erwarten war, Stau, Stau, Stau. Freitag, 17 Uhr halt. Zum Glück ergatterten wir gleich einen Parkplatz für $15. Üblich sind $70 für 4 Stunden. Ja, richtig gelesen. Kein Tippfehler. Nun waren wir etwas zu früh dran, das Gala Dinner ging erst um 18:30 Uhr los. Und was macht man mit 30 freien Minuten? Genau, Mann und Frau gehen an die Bar. Wir entschieden uns für die Blackbird Bar, wenn man schon einmal da ist. Diese war krachend voll. Somit dauerte es ein bisschen uns Getränke zu organisieren. Als Special gab es irgendeinen Martini. Wie sich bei der Bestellung rausstellte, musste man 2 nehmen, denn sie wurden gemixt. Da hatte ich aber schon ein extra Bier bestellt. Der Martini war gar kein richtiger Martini, sondern irgendwas mit 2 doppelten drin. Ich hatte den Barmann zugeschaut. Schon etwas beschwipst ging es zum Gala Dinner. Dort war Ausnüchtern nicht möglich, weil jeden Gast als Begrüßung ein Sekt in die Hand gedrückt wurde. Viel vom Gala Dinner gibt es nicht zu berichten, halt die üblichen Sachen. Essen, Trinken, gute Gespräche und langweilige Reden. Waren an die 80 Gäste da, darunter auch der Deutsche Generalkonsul von Brisbane, der Stellvertretende Bürgermeister und sonstige andere Persönlichkeiten, aus denen ich mir nichts mache. Als Punkt könnte ich noch sagen, ich sponserte 2 DENK Waxburner für die Raffel und gewann sogar einen Preis. Das Blackbird eröffnet ein neues Restaurant und dafür bekamen wir den Gutschein.

Was gibt es sonst noch so zu sagen? Das Essen war sehr gut, aber nicht genug, auch gab es pro Tisch, immerhin 8 Personen, nur 2 Flaschen Wein. Das alles war für den Eintrittsbeitrag etwas zu wenig, fand ich. Weil auf einem Bein kann man ja nicht stehen, ich sponserte eine zweite Flasche Rotwein für unseren Tisch.

Entree

Bundaberg Figs with shaved jamon, fresh Stracciatella, toasted hazelnuts + Vincotto

Yellowtail Kingfish sashimi with wasabi, pickeld daikon, black sesame + yuzu

Baked butternut pumpkin, radicchio + wattleseed with pan fried porcini dumplings

Goose + duck pate with lilly pilly, cocao nibs + toasted brioche

Main

Slow roasted BBQ Lamb shoulder marinated in pinewood smoked tea, gentleman’s relish

Oven roasted whole chicken with native thyme aioli, lemon aspen + organic garlic

Grilled red curry of Murray cod with cucumber relish fragrant herbs + crispy egg

Chef’s two choice of sides [salad, potato]

Wir waren fast die letzten Gäste, verließen die Veranstaltung mit der letzten großen Gruppe. Dürfte so gegen 22:30 Uhr gewesen sein. Anja war so gütig mich nach Hause zu fahren. Ich war nicht in der Lage. Das was auch so ausgemacht. Wie kann es auch anders sein, wenn mal was los ist, ist alles gleichzeitig los. Die World Rally Championship [WRC] legt gerade an diesem Wochenende nach einer 6-wöchigen Sommerpause in Finnland los. Mit All Live ist man bei jeder Stage dabei, ich auch, im Auto auf der der M1 auf der Fahrt nach Hause. Dort ging es um 0 Uhr ins Bett, wo ich gleich einschlief. Verpasste also ein paar Stages, aber rechtzeitig um 3 Uhr wachte ich auf, um bei der letzten Stage des Tages wieder Live dabei zu sein. Damit schloss sich der Freitag am Samstagmorgen.

 

Samstag – Photoshoot at Suasana

Es wäre mein freier Tag gewesen, aber ein Photoshooting musste her. Der Container hatte viele neue Möbelstücke gebracht und diese wollten sich in der Kamera sonnen. So ließ ich mich von Greg von zu Hause gegen 12:30 abholen. Den hatte ich schon ewig nicht mehr gesehen. Auf der Fahrt zum Laden unterhielten wir uns gut. Der Photoshoot war dann auch recht schnell über die Bühne gebracht. Zur Feier des Tages gingen wir beim Japaner Yumi essen. Ein Karaage Donburi durfte es sein. Das war so gegen 15 Uhr. Greg fuhr mich dann ebenfalls nach Hause. Ich wollte dann unser DENK Feuer anzünden was am fehlenden Feuerholz scheiterte. Ich wollte nicht nochmals fort. Was ich den Rest des Abends so gemacht habe, keine Ahnung. Muss sehr langweilig gewesen sein, ansonsten könnte ich mich daran erinnern. Auf jeden Fall war wieder WRC angesagt. Leider lief es nicht so gut für meine Fahrer Seb Ogier. Da kann man nichts machen, muss halt schneller fahren. Was nicht ganz so einfach ist, wenn das Budget nur 25% von den Werksteams ist. Naja, wenigstens konnte er 6 Punkte auf Thiery in der Weltmeisterschaft gutmachen. Sehen wir mal was in Deutschland wird.

 

Sonntag – Winter Wine Sanctuary Cove

Well, was soll ich sagen. Wie sind wir nur dort gelandet. Alles der Reihe nach. Der Tag fing recht locker an, mit ein bisschen länger im Bett bleiben und dann ein geruhsames Frühstück. Leider musste ich nochmals in den Laden in Brisbane, wieder was arbeiten. Anja wollte was drucken, was mit dem derzeitigen Drucker zu Hause nicht so funktioniert, warum sie auch gleich mit ist. Ich arbeite dann schwer, Anja druckte wie verrückt und lieferten sogar noch ein Möbelstück aus. Auch mussten wir noch nach Nerang. Ebenfalls Möbelstücke ausliefern. Gavin kam ebenfalls zum Laden, mussten einen großen Spiegel austauschen. Einen abnehmen und einen anderen aufhängen. Ich hatte dann richtig Hunger, es war wieder um 15 Uhr, Hunger auf Griechisch. Fragt nicht warum, war einfach so. Den besten Griechen gibt es in Sanctuary Cove was nur 7,5 km von uns zu Hause liegt und sogar auf dem Weg von Nerang nach Hause liegt. Fast, nur ein ganz klitzekleiner Umweg. Dort angekommen wunderten wir uns, warum der Parkplatz so voll war. Den Grund sahen wir dann auch gleich, Sanctuary Cove Winter Wine, ein Festival bei dem 50 Wineries Wein zum Kosten anbieten. Wir aßen aber erst einmal gut Griechisch. Das Restaurant hat von 11 bis 22 Uhr eine durchgehende Küche. Wie zu DDR Zeiten wird man platziert, was ich übrigens gut finde. Das Deutsche einfach Platznehmen ist komisch. Wir bekamen einen sehr schönen Tisch zugewiesen. Zum Start hatten wir 2 Corona’s, nicht Griechisch, aber wir hatten Durst. Vorspeise war Tzatziki mit Fladenbrot, Hauptspeise was Vegetarisches für Anja und Souvlaki für mich. Um 16 Uhr waren wir mit dem Essen fertig und nun ging es richtig los. Winter Wine war angesagt. Hier in Australien gibt es richtig viele kleine Weinkeller. Diese findet man nicht bei den großen Märkten, sondern halt nur wenn man sucht. Meistens haben die eine Webseite zum Bestellen, aber da bleibt noch die Frage nach dem Probieren. Das geht übers Studieren, sagt man so schön. Ich tat das dann auch. Unser Weinkeller sah etwas trostlos aus, eine Auffüllung war dringend notwendig. Für das Probieren musste man sich ein Glas für $5 kaufen und dann Coupons für je $1. Dauerte etwas bis ich das alles rausgefunden hatte, aber dann ging es los. Nicht so lange dauerte es bis wir 10 Flaschen unser Eigen nennen konnten. Ein richtig guter teurer Shiraz ist da auch mit dabei. Ansonsten waren die Flaschen so zwischen $25 – $30. Klingt in Euro recht viel, ist aber der normale Preis für eine gute Flasche Wein hier in Australien. Extra Steuer auf Alkohol, wie gesagt. Unsere Einkäufe mussten wir dann erst zum Auto tragen. Ich hätte mal lieber einen Trolley von der Firma mitbringen sollen. Nein, damit war noch nicht Schluss, es ging weiter. Das Fest war nämlich an zwei Stellen. Leider hatten wir mit den guten Weinen angefangen, auch es gibt keine guten oder schlechten Weine, nur Weine die einem schmecken oder nicht. Was von Person zu Person unterschiedlich ist. Sagen wir also, ich fand die Wein nicht so toll. Am Ende fand ich dann doch noch einen guten Shiraz und sogar ein CabSav. Schwuppdiwupp waren wieder 6 Flaschen den Eigentümer gewechselt. Dies war aber der Schluss des Abends. Das Weinfest machte nämlich gegen 18 Uhr zu. Wir trafen dann zwei Damen mit welchen wir in ein Gespräch kamen. Sehr interessant. Keine Ahnung wann Anja mich nach Hause fuhr. Wieder einmal. Ich verfolgte dann die letzte Stage bei der WRC in Finland und das wars.

Ich sage das sehr oft, aber was für ein Wochenende.

 

This entry was posted in 2018.
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