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Ich kann im Moment nicht sagen was los ist, aber ich muss einfach über verschiedene Dinge schreiben. Vielleicht dauertete es bei mir etwas länger die nötige Reife zu haben um festzustellen das wie wir uns als Menschheit entwickelt haben ist eine Katatrophe. Wir müssen aufstehen um was zu Verändern. Mein Aufstehen besteht im Moment darin über Dinge zu schreiben, welche ich für wichtig und richtig halte.

Wie bin ich zu diesem Beitrag gekommen. Gestern kam über die Studium WhatsApp Gruppe eine Nachricht, dass in Bad Vilbel eine Marihuana Plantage in einer Villa aufgeflogen ist. Dazu mus man wissen, dass ein Studiumkollege dort wohnt. Weitere Nachrichten folgten. Mir ist dann das Lied vom Hans Söllner – Mei Vodda hot a Marijuana Baum eingefallen. Damit bin ich dann bei YouTube bei Hans gelandet. Er war mir ein Begriff, aber nur unter diesem Lied bekannt. Das hat sich seit gestern geändert. Meherer Stunden im Internet und ich weiβ jetzt mehr. Als erstes bedauere ich nie ein Konzert von ihm besucht zu haben. Während meine drei Jahre am Chiemsee wäre das ein leichtes gewesen. Wie gesagt, manche Erläuchtung kommt erst spät im Leben. Auch zeigte sich mal wieder, man muss die Hintergründe wissen, um über Personen und Sachverhalte zu urteilen. Dies besonders bei Hans.

In der kurzen Zeit, seit ich mich mit ihm beschäfftigt habe ist mir ein Lied ans Herz gewachsen.

Hey Staat – Den Text gibt es nach diesem Text.

Ob Kapitalisums, Sozialismus oder jede andere Staatsform, Hey Staat trifft auf jede Staatsform zu. Es geht um Macht und Unterdrückung von Menschen. In der Vergangenheit, dem Heute und der Zukunft.

Hey Staat, hey Staat, hey Staat,

Hey Staat, hey Staat, hey Staat,

Heit sog‘ da I amoi, wos I ois moch für di.

Hey Staat, hey Staat, hey Staat und dann sag‘ du mir moi,

was du ois machst für mi.

Hey Staat, hey Staat, hey Staat,

Hey Staat, hey Staat, hey Staat,

Heit sog‘ da I amoi, wos I ois moch für di.

Hey Staat, hey Staat, hey Staat und dann sag‘ du mir moi,

was du ois machst für mi.

 

I geh‘ in’d Schui‘ und lern‘ bloß des wos du glabst, dass I wiss’n muas.

Ob mi des int’ressiert des int’ressiert dich net, mann, des is dir total Wuarscht.

Von Anfang an probierst nix and’res als daß’d mi hibiag’st, wias’d mi brauchst.

I lass‘ ma’s g’foin, weil I ma denk‘, du werst schu wissen wos du machst.

Dann geh I in’d Arweit und I bugg’l acht stund’n lang, bugg’l jed’n tog mein‘ scheiß Job.

Und von dem göid, das I verdieh’n ziagst ma sufort zwoa dritt’l ziagst ma ob.

Und die paar Mark, die mia nu blei’m, geh’n drauf füa Wohnung, Gas und Liacht.

Und I moch Schuid’n auf da Bank, daß I im Winta net d’afrier.

 

Hey Staat, hey Staat, hey Staat,

Hey Staat, hey Staat, hey Staat,

Heit sog‘ da I amoi, wos I ois moch für di.

Hey Staat, hey Staat, hey Staat und dann sag‘ du mir moi,

was du ois machst für mi.

 

Schreibst ma mei Kleidung vor, mein Haarschnitt.

Schreibst ma mei Bildung vor, mein Job.

Sogar mein Glaub’n schreibst mia vor,

und I Depp zöi’l und ernähr‘ nu eian Gott.

Der bloß mi’m Finga auf mi zoagt,

I sult’n reschpektiarn und ehrn.

A grad den, der ganze Völker ausg’rott had,

oder mit Drohungen bekeart.

Kaaf deine Drogn, Bier und Schnaps,

aba du beschimpfst mi, wenn i’s nimm.

Diskriminierst mi weil I rauch‘,

mensch du muast ‚gstaat sei, hey, du verdienst.

Durch Leit wie mi gehts dia doch guat

du missest eing’tlich dankbar sei dafür.

Daß ma di zoin für dei Geschwafel, für dei beleidigen und liang.

 

Hey Staat, hey Staat, hey Staat,

Hey Staat, hey Staat, hey Staat,

Heit sog‘ da I amoi, wos I ois moch für di.

Hey Staat, hey Staat, hey Staat und dann sag‘ du mir moi,

was du ois machst für mi.

 

I bin d‘ schlecht fia deine Töchta, hey Staat, geee…

Du schamst di vor andre Leit für mi.

Du nennst mi asozial und dumm.

Sei froh, dass‘ nu so blede gibt.

Nur durch die bleden konsequenten Schleima, die si net beschwer’n.

Di hoit su san wia’s san und all’wei d‘ händ vor’n mund haltn wenn’s re’n.

Dreiss’g Joar lang hob I mein Hois g’hoidn

und dreiss’g Joar hob I g’mocht, wos du mir sogst.

Dreiss’g Joar lang host sau guat fu mia g’lebt.

Und nit a oanzig’s Moi host dank’scheee zu mia g’sogt.

Und jetz, wo I aufsteh‘ und mi wehr‘

wal I hoid find‘, daß‘ endlich a moi langt,

nennst mi an Gradler und Vabrecha,

am liabsten steiet’st mi an’d Wand.

Oh mann hey Staat, hey Staat.

 

Hey Staat, hey Staat, hey Staat,

Hey Staat, hey Staat, hey Staat,

Heit sog‘ da I amoi, wos I ois moch für di.

Hey Staat, hey Staat, hey Staat und dann sag‘ du mir moi,

was du ois machst für mi.

 

Und heit, geee…heit steh‘ I am Amadeusplatz

und da sing‘ I ganz laut, sing‘ I „Blowing in se Wind“.

Mit dreitausend and’re steh‘ I da umanand, die a für’n Friedn san.

Dreitausend, die da zoang, dass ’s a nu friedlich geht mit Hirn.

Aba im Fernsehn zoagst vierz’g Skinheads, die schrein und randaliern.

Du zoagst die Wackersdorf-Chaoten,

du zoagst wia Pflasterstoana fliang.

Du zoagst net die typn,

die zum Schutz vor deine Polizisten stehn’s und rearn.

Und I scham‘ mi für die Leit, die auf der Startbahn g’schoss’n ham.

Aba du machst dass jeda glabt, dass ma olle ja su san.

 

Hey Staat, hey Staat, hey Staat,

Hey Staat, hey Staat, hey Staat,

Heit sog‘ da I amoi, wos I ois moch für di.

Hey Staat, hey Staat, hey Staat und dann sag‘ du mir moi,

was du ois machst für mi.

 

Scham du di a moi für wos, hey Staat,

vielleicht für die kloan Kinder, die g’rad ster’m.

An Leukemie und für die Eltern, die oana die Händ hoid’n und rea’n.

Dei Zeit is um und meine a und für mi mann für mi geht’s sicha net dann aus geee…

Mei Bua der hod sechz’g Joar hod der voa sich und I tu ois, daß er des schafft.

Du bist koa Vorbild mehr für mi, hey Staat,

du host di raus g’fress’n vom göid,

das a andra schwar verdient,

und sogar am Hunger von der Wöid.

Host nur dein Spaß und dein Profit,

womit’s dann Vökermoard betreibst.

Na mann, für des wos du da machst,

hod di von uns bestimmt nia’m’st g’wöid.

 

Hey Staat, hey Staat, hey Staat,

Hey Staat, hey Staat, hey Staat,

Heit sog‘ da I amoi, wos I ois moch für di.

Und dann, hey Staat, hey Staat,

dann sog I dir moi, wos du ois bist für mi.

 

Und hier ein besonderes gutes Lied. Beim ersten Anhören hatte ich Tränen in den Augen. Wie gesagt, keine Ahnung was mit mir im Moment los ist.

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