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Ein wirkliches Anliegen von uns ist der Kampf gegen Müll, auf Englisch War On Waste. Besonders der Kampf gegen den Plastikmüll ist uns sehr wichtig. Habe ja schon in vorangegangenen Blogeinträgen geschrieben, dass wir verschiedene Gewohnheiten geändert haben, um den Konsum von Plasteartikeln zu verringern. Wir ändern weiterhin unsere Gewohnheiten, um noch mehr Plastemüll zu vermeiden. Durch den Erwerb von einem Brita Wasserfilter verzichten wir darauf Wasserflaschen zu kaufen. Jetzt könnte man sagen, der Filter besteht ja ebenfalls auf Kunstsoff. Das stimmt, darum habe ich diesen gewogen. Nur den Kunststoff natürlich, den Filter mit Aktivkohle und anderen Inhaltstoffen kann man einfach auf dem Kompost entsorgen. In Deutschland gibt es sogar eine Recycling Kampagne von Brita dafür. Im Moment noch nicht in Australien. Zurück zur Wiegung. Der Kunststoff von Brita Wasserfilter kam in mit 22 g, die  Kunststoffwasserfalsche vom Aldi  1,5 l mit 30 g. Das sind 8 Gramm mehr als der Kunststoff für den Filter. Hochgerechnet auf die Maximalleistung des Filters von 150 Litern sind das 3 kg für 100 Flaschen zu 0,022 kg für den Wasserfilter. Das sind 2,978 kg an Kunststoff eingespart, auf das Jahr gesehen sogar 35,7 kg. Auch wenn das die Maximalmenge ist, die Hälfte wird es bestimmt sein.

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Mit dem Wasserfilter in Gebrauch haben wir uns eine Klean Kanteen Wasserfalsche zugelegt. Diese beherbergt bis zu 1182 ml Wasser und wird von mir an jeden Werktag aufgefüllt und mit auf Arbeit genommen. Damit erhöht sich die Benutzung des Brita Wasserfilters und die Einsparung von Kunststoffflaschen auf Arbeit. Die Anschaffungskosten der Flasche kompensieren sich schon nach 65 Arbeitstagen, wenn man eine 1,5 L Flasche zu Grunde legt. Anschaffungspreis für die Klean Kanteen war 43,90 AUD versus 0,69 AUD für eine Flasche. Aber die Klean Kanteen soll ein ganzes Leben halten. Sie sind fürs Wandern entworfen worden.

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Nächstes Produkt, was seinen Kunststoffkollegen abgelöst hat, sind die Ohrenstäbchen. Ja, wir benutzen solche. Die Kunststoffteile sind durch welche aus Bambus ersetzt worden. Leider nicht ganz billig, aber das liegt daran das die Australischen Verkäufer zu viel daran verdienen wollen.

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ut, dann hätten wir die Küchenbürste, welche den Schwamm ablösen kann. Hergestellt von Kokosnussfasern. Die Borsten nicht von Natur aus antibakteriell, Chemiefrei, halten länger als Kunststoffborsten und am Lebensende der Bürste kann man die einfach auf den Kompost tun. Wir sind auf das Produkt bei einer Messe in Melbourne aufmerksam geworden. Dort kaufen wir uns schon einmal ein paar, nur kleinere. Diese machten sich auch ganz gut im Bad um die Fliesenfugen zu reinigen. Sogar ohne die Anwendung von Reinigungsmitteln werden die Fugen damit sauber. Ich bin von dem Produkt total begeistert.

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Auch bei den Zahnbürsten versuchen wir umzustellen. Diese werden aus Bambus gefertigt. Die Borsten sind noch aus Kunststoff, aber wenigstens ist der Griff ökologisch nachhaltig. Im Moment benutzen wir noch unsere alten, eine Bewertung von dem Bambuszahnbürsten ist damit noch nicht möglich.

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Als letztes Produkt haben wir Strohhalme. Diese sind ebenfalls aus Bambus gefertigt. Mehrfach verwendbar. Der Einsatz von Kunststoffstrohhalmen erübrigt sich damit. Und warum braucht man den überhaupt einen? Einfach beim nächsten bestellen eines Cocktails diesen weglassen oder nach Alternativen fragen. Es ist eine Unsitte dass diese von Cafe’s für normale Getränke wie Cola oder Lemon Lime Bitters mitgegeben werden. Dann sind sie schon im Glass und werden dann weggeschmissen.

Alle aufgeführten Produkte sind Sustainable, also ökologisch nachhaltig. Es geht um Nachhaltigkeit. Die Menschheit konsumiert derzeit Ressourcen von  1,7 Erden. Das geht nicht gut. Der Kunststoffmüll steigt täglich, vermüllt die Ozeane. Micro Plastic ist schon jetzt in Essen. Die Biodiversity ist auf dem Rückmarsch. Wie lange soll das alles noch gut gehen?

In Johannisburg müssen Menschen mit 50 Liter pro Tag im Moment auskommen. Das wird in der Zukunft nicht die Ausnahme sein, sondern der Normalzustand. Die Erde verkraftet nur eine bestimmte Bevölkerung. Diese Zahl haben wir für mich schon lange über schritten.

Deshalb appelliere ich an jeden, etwas zu tun um Müll und  besonders den Kunststoffmüll zu vermeiden. Besonders appelliere ich an  Familien mit Kindern. Stellt Eurer Leben auf Nachhaltigkeit um, denn sonst haben Eure Kinder keine Welt mehr in der sie leben können.

 

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