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Warum kann ich nicht immer gleich die Einträge schreiben? Muss erst immer ein bis zwei Wochen warten, wo ich mich nicht mehr so richtig erinnern kann und mir alles aus den Fingern saugen muss. Also los geht’s.

Mittwoch, 12. April 2017

Unser Abenteuer Sailing in the Whitsunday fing am 12. April an. Das war der Mittwoch vor Ostern. Von Brisbane ging unser Flug nach Proserpine, der nächstentfernte Flughafen zu Airlie Beach. Dort mussten wir hin, denn unsere Segeltour startete von dort. Anja war so freundlich uns am Morgen zu Suasana zu fahren. Dort wollten wir ein paar Stunden arbeiten und uns von Gavin zum Flughafen fahren lassen. Gegen 10 Uhr hatte ich genug. Auf zum Flughafen. Dort angekommen checkten Reinhard und ich ein. Die nächsten 30 Minuten verbrachten wir damit eine Bar zu suchen. Wir entschieden uns für die, ach keine Ahnung mehr wie die hieß. Nur das wir da beide je 2 große Biere hatten und gute Gespräche. Auch keine Ahnung wann der Flug ging, nur das wir in der letzten Reihe saßen und ziemlich die letzten beim Boarden waren.Nach dem Start fragte ich die nette Flugbegleiterin, ob wir nicht einen Wein und Sandwich bestellen konnten. Leider ließ das Protokoll dies nicht zu, es musste von der ersten Reihe mit dem Service begonnen werden. Ich ahnte Schlimmes. Wir hatten dann auch unserem Wein und Sandwich, aber 1 Minute nachdem wir das hatten, wurden wir aufgefordert unser Tray wieder hochzuklappen. Fantastisch, ich wusste es doch. Keine gute Erfahrung dieses Mal mit Virgin. Die Flugzeit mit 1:45 Stunde hätte doch reichen sollen. Einfach schneller servieren, das nächste Mal bitte.

Der Flughafen in Proserpine  ist so klein, da ist nur Platz für zwei Maschinen. Die waren dann auch mit unserer da. Den Koffer hatten wir auch gleich und mir nichts dir nichts hatten wir eine Shuttle Bus für die 20 km Fahrt nach Airlie Beach organisiert.

Nun muss man wissen, dass die Gegend erst vor zwei Wochen von dem Cyclone Debbie heimgesucht wurde. Dieser hatte Windgeschwindigkeiten von an die 275 km/h. Dies entlaubte jeden Baum in der Gegend, legte die Stromversorgung lahm und verursachte erheblichen Schaden.

Obwohl das Hotel ausgebucht sein sollte, war doch Osterwochenende, kam es uns so vor die Einzigen im Hotel zu sein. Wir bekamen sogar eine Suite im 6. Stock. Nur das Apartment war eins höher im 7. Stock. Das Apartment hatte alles was man so zum Überleben braucht. Nur halt kein Bier im Kühlschrank. Das war unser nächste Aufgabe, Versorgung sicherstellen. Dazu liefen wir den 1 km in die Stadt, suchten den Wooli auf und den Beer Wein Spirituosen Shop. Versorgnung, abgehackt. Zum Glück hatten wir Bier vom Tiefkühlraum was die Wartezeit zum Öffnen auf Null setzte. Mit einem Bier genossen wir die Aussicht von unserem Zimmer. Von dort oben viel unser Blick auf dem Hotelpool. Schubs, wir im Pool mit einem neuen Bier, auch wenn kein Glass am Pool erlaubt war. Waren ja sowieso keine anderen Gäste da. Viele hatten wegen den Sturmschäden abgesagt. Strom gab es auch gerade einmal seit 3 Tagen. So ein Pool macht hungrig, weswegen wir uns schick machten und wieder in die Stadt liefen. Unser Hotel war etwas abseits, aber 1 km ist nicht viel.

Wir kehrten in das erst beste Restaurant ein. Dad war nicht gerade hungrig warum seine Entscheidung auf ein halbes Steak fiel. Ich hatte die volle Ladung mit einem Surf & Turf. Wie der Name Surf & Turf schon sagt, ist da was vom Wasser und vom Land drauf. Verdammt, die Shrimps waren so groß, die waren fast schon Lobster. Gut das wir vorm Essen ein weiteres Bier hatten und danach mit einem weiteren nachspülen konnten. Den Rest der Nacht hingen wir in ein paar Nightclubs ab. Aber nicht so lange wegen der sich einstellenden Müdigkeit. Auf dem Zimmer gab es noch ein Gute Nacht Bier bevor der Sandmann vorbeischaute.

Donnerstag, 13. April 2017

An diesem Tag hatten wir nicht viel zu tun. Durch gewisse Umstände hätte die Segeltour mit einem anderen Boot stattfinden sollen, aber daraus wurde nichts. Machte auch nichts, ein Tag frei. Den nutzten wir um uns für die Segeltour einzuchecken, beide Häfen, Airlie Beach hat zwei, und die Stadt zu erkunden. Ich kann mich überhaupt nicht erinnern, in welchen Restaurant wir waren. Ach, wir wollten die Pizzeria ausprobieren, aber die machte erst um 18 Uhr auf, was uns 90 minütige Wartezeit bescherte. Normal hätte sie auf sein sollen, aber naja. Den Rest des Abends verbrachten wir bei Bieren auf unserem Zimmer. Ach, hab ich vergessen, am Pool waren wir am Nachmittag nach unserer Erkundungstour auch. Auch wieder mit Bieren, nur hatten wir von zwei Damen Gesellschaft. Kein gutes Material, urteilte mein Dad.

Freitag, 14. April 2017

Tag der Wahrheit, wir gehen segeln. Ich hatte uns beide eine Platz auf der Hammer gebucht. Die Hammer ist eine Super Maxi Segelyacht, ein ehemaliges Rennboot. Supermaxi sind Segelboote über eine Länge von mindestens 21 m. Die Formula 1 Klasse bei den Segelbooten. Auch wenn die Hammer mit 25 Jahren nicht mehr die Jüngste ist, schnell ist sie allemal. Für die Abfahrt mussten wir uns in der Marina [Hafen] Apple Point einfinden. Wie gesagt unser Hotel war nicht ausgebucht, was es mir ermöglichte den Samstag in da selbige zu legen und unser Motel in Proserpine abzustellen. Dadurch konnten wir unseren Koffer dort lassen. Auf dem Boot war nur minimal Gepäck erlaubt. Ausgeschlossen waren alkoholische Getränke, nur in Glas durften diese nicht gefühlt sein. Wir hatten Dosenbier. Nachdem alle Mitreisenden eingecheckt und verstaut waren ging es los. Schuhe musste man ebenfalls abgeben. Barfuß war auf dem Boot angesagt. Wie erwartet erhöhten wir den Altersdurchschnitt auf dem Boot dramatisch. Dieser war um die 21, was auch die Passagieranzahl war. Von den 21 Personen waren, uns mit eingeschlossen, 11 Deutsche. Verdammt. Auf der Reise war es auch dann ersichtlich, dass wir nicht gerade gemeinsam mit den Jungen hatten und es nicht viel weiter über den Small Talk ging. Mir tat nur mein Dad leid, weil außer mit mir war nicht viel mit Unterhaltung in den zwei Tagen. Aber zurück zur Tour. Von Airlie Beach ging es erst mit Motorkraft aus dem Hafen raus und dann mit Windkraft zur Whitehaven Beach. Das erste was wir machten war ein Bier zu öffnen. Man muss ja die Fahrt genießen, mit einem Bier. Um zum Strand von Whitehaven zu kommen muss man von der einen Seite der Insel zur anderen laufen. Übrigens sind die Whitsunday ein Naturschutzgebiet. Boote dürfen nicht vor Whitehaven Beach ankern. Deshalb die Wanderung. Diese beinhaltete eine Detour zu einer Aussichtsplattform. Natürlich hatten wir für die kurze Wanderung vorgesorgt, und ein weiteres Bier dabei. Am Strand angekommen durften wir tun was wir wollten, nur in 2 Stunden mussten wir wieder zurück sein. Reinhard und ich stürzten uns in die Wellen und sonnten uns an den Strand bevor es wieder zurück zum Boot ging. Nachdem alle Mitreisenden wieder auf dem Boot waren, segelten wir zur Stonehaven Beach. Mit dieser hatte ich schon Bekanntschaft gemacht bei unserem Urlaub auf Hayman Island. Durch den Sturm ist Hayman Island geschlossen und nimmt erst wieder Buchungen für Mitte 2018 entgegen. War trotzdem schön Hayman mal wieder zu sehen. Die Segelung dahin war recht rasant mit über 13 Knoten. Auch die Schräglage des Bootes konnte sich sehen lassen. An dieser Stelle, ich liebe segeln, so beruhigend.

Ach übrigens, mit Essen wurde man ständig versorgt. Zum Mittag hatten wir schon ein BurgerSandwich, als High Tea wurden Nachos gereicht und das Abendbrot bestand aus Kartoffelbrei, Gemüse und Salat. Natürlich hatten wir ein Bier dazu und auch auf der Fahrt nach Stonehaven hatten wir eins. Falls jemand mitgezählt hat, damit war unser Kontingent aufgebraucht. Schon am ersten Tag. Die Nacht wurde dann richtig interessant. Um 18:30 Uhr war es schon dunkel. Anscheinend die Zeit, wo die Jungen herauskommen. Jedenfalls war es die Zeit, wo sie sich an ihre Weinvorräte machten. Diese waren in 4 Liter Tüten, also Tütenwein. Die nun an die Oberfläche kommenden Geschichten spare ich lieber aus, nur eine war interessant. Mein Kerl aus Schweden erzählte er hätte eine Dänin in Bali um Mitternacht bei Vollmond flachgelegt. Er hatte von nun an den Namen: „Moonlightfucker“ von uns. Man kann ja viel erzählen. Reinhard verzog sich in sein Bett. Ich folgte eine Stunde später. Dachte er schläft schon, aber das war nicht der Fall. Ich bemerkte dann, dass unser Kapitän mit einer Dame anbandelte, aber irgendwie wurde da nichts draus, weil dem Kapitän seine anscheinende Freundin auf dem Boot auftauchte. Dieser stand über mir auf dem Deck und ich konnte sie durch die Luge sehen. Am nächsten Morgen entschuldigte sich der Kapitän bei ihr das es nichts geworden ist. Ich teilte meine Erfahrung mit Reinhard beim Frühstück wo er mir mitteilte, beide hatten sich geküsst und auch die Blonde Freundin war unten. Er hatte nämlich gar nicht geschlafen. Ja so eine Seefahrt die ist lustig.

Samstag, 15. April 2017

Nach dem Frühstück war Snorkeln angesagt. Mit den Jahren sammelte ich schon viele Snorkelerfahrungen, auch in den Whitsunday. Mit diesem Hintergrund war die Snorkelerfahrung an diesem Morgen nicht berauschend. Der Cyclone hatte so viel durch gewirbelt und damit die Sichtweite auf fast null gebracht. Trotz Sonnenscheins sah alles unter Wasser grau aus. Und was macht man da? Anstatt sich von Tiny [kleines Boot] zurück zur Hammer bringen zu lassen, schwimmt man. Ich erreichte das Boot auch, aber der Crew gefiel das nicht, weil das Gebiet für Boote zugelassen ist. Diese haben Schwierigkeiten Schimmer zu spotten. Ok, verstehe ich, aber ich war jetzt schon da. Unsere Tour ging dann weiter zu zwei weiteren Tauchpunkten, aber wir beide zogen es vor auf dem Boot in der Sonne zu liegen und zu entspannen. Verdammt, warum hatten wir nicht mehr Bier mitgebracht. Vom letzten Tauchpunkt ging es mit Segelkraft zurück zum Hafen in Airlie Beach. Ebenfalls wieder mit einer enormen Schräglage, geschätzte 45 Grad bei Reinhard. Als Abschluss gab es Obst und Ostereier. War ja auch Ostern. Mit der Ankunft um 16 Uhr im Hafen endete unsere zweitägige Segeltour mit der Hammer in den Whitsunday.

Damit war unser Urlaub aber noch nicht zu Ende. Wir liefen die 2 km vom Hafen zu unserem Hotel. Dort checkten wir ein, nahmen unserem Koffer in Empfang und gingen auf unser Zimmer. Es war sogar wieder das Gleiche. Und wir hatten sogar noch Bierreste, welche gleich in Angriff genommen wurden. Unser Abendessen war wieder im KC Bar & Grill, das gleiche Restaurant wie schon am ersten Abend. Nur der Ausgang war nicht derselbe. Nicht mit den Gepflogenheiten vertraut bestellte Reinhard ein Lammgericht. Das war wirklich das Allerletzte und nur mit recht viel Bier konnte er es unten halten. Bis zum Abflug von Reinhard am 19. April musste ich mir anhören, was das für eine Sauerrei war. Ich konnte mich über mein Rib Eye Fillet nicht beschweren. Auch die Biere auf unserem Zimmer machten Reinhards Essen nicht besser.

Sonntag, 16. April 2017

Abreisetag, aber nicht noch einmal die Atmosphäre von Airlie Beach einzunehmen. Unser Flug ging erst um 15 Uhr. Gegen 10 Uhr mussten wir aus dem Zimmer raus, aber bis dahin saßen wir auf unserem Balkon und genossen die Zeit. In der Stadt suchten wir uns ein Restaurant für einen ausgedehnten Brunch. Von dort gingen wir nur über die Straße in einem Bierkarten und verbrachten die restliche Zeit, bis uns unser Shuttlebus zum Flughafen fuhr. Wieder waren nur zwei Flügzeuge am Flughafen. Die machen den wahrscheinlich nur für die Zeit auf, wo diese landen und wieder starten.

Vom Rückflug gibt es nicht viel zu berichten. Nur das Anja uns vom Flughafen in Brisbane abholte und unser Segelurlaub damit ein Ende nahm.

Anmerkung: Airlie Beach ist eine reine Backpackersiedlung mit vielen Hostels. Der Altersdurchschnitt ist sehr niedrig. Mit fast 40 und über 65 Jahren gehört man zum alten Eisen. Man sieht dann auch recht viele junge Damen mit wenig Bekleidung. Aber jetzt kommst, nur die wenigstens sehen gut aus. Und das ist nicht meine Aussage. Mehrmals erwähnte mein Dad, dass er froh ist nicht mehr auf dem Markt zu sein sich eine junge Dame zu suchen. Sein bester Ausspruch: Wie kann man denn schon mit 21 Jahren Orangenhaut haben? Was wird das denn erst im Alter? Ja und die meisten Damen auf unserem Boot hätten der Gattung Cetacea Konkurrenz machen können.

This entry was posted in 2017.
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