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Unser Hochzeitstag war schon vergangene Woche und wir waren, wo wir auch richtig gut Essen waren. Aber eigentlich war was ganz anderes für den Tag geplant. Leider war der Ausflugsort für den 23. schon ausgebucht, weswegen wir eine Woche später am 30. August anreisen konnten. Die Vorgeschichte: vor zwei Jahren entdeckten wir auf einer Hochzeitsmesse das Spicer Peak Lodge. Für unsere Hochzeit war es nicht geeignet, aber ich behielt es im Auge für einen besonderen Anlass. Der erste Hochzeitstag erfüllte diesen Tatbestand.

Nun aber zum Hotel: Das Spicers Peak Lodge ist das höchstgelegene Lodge in Australien und liegt in der Great Dividing Range in der Nähe von Warwick. Von uns bis dahin benötigt man knapp zwei Stunden. Die letzten 12 km von den 172 km langen Fahrt verlaufen abseits von asphaltierten Straßen. Das Lodge liegt wirklich mitten in der Wildnis. Dort angekommen bekamen wir das obligatorisches Sektglas als Begrüßung. Mit diesem in der Hand erkundeten wir die Lodge. Diese hat nur 10 Zimmer. Das war übrigens so gegen 11:30 Uhr. Nachdem wir unsere Suite bezogen hatten, wurde uns eine weitere Flasche Sekt und eine Käseplatte gereicht. Gut, dass wir nicht mehr fahren mussten. Mit der Falsche Sekt und dem Käse ließen wir es uns bis 13 Uhr gutgehen, denn ab 13 Uhr waren wir beide für eine 1-stündige Massage im Spa eingebucht. Im Spa konnte ich gar nicht glauben, dass eine Stunde so schnell rumgehen kann. War übrigens unsere erste richtige professionelle Massage. Die tat richtig gut. Der nächste Programmpunkt war ein kurzer Ausflug in den Pool. Dieser war nicht beheizt und ich konnte mich gerade mal eine ganze Minute darin aufhalten. Nur gut, dass eine beheizte Spa pool gleich daneben war. Dor heizte ich mich auf während Anja die Sonne auf einer Liege genoss. Lange Zeit hatte wir da nicht, denn es ging auch schon weiter zum nächsten Programmpunkt. Aber nicht bevor ich mir mit der im Zimmer bereitgestellten Kaffemaschine einen Kaffee kochte. So gestärkt wanderten wir von der Lodge den empfohlenen Rundgang, welcher durch die Natur, den Regenwald führte und mehrere Aussichtspunkte beinhaltete. Rechtzeitig zum Sonnenuntergang waren wir in der Lodge zurück. Diesen genossen wir bei einem Glass Sekt, den wir hatten noch Reste in unsere Flasche. In der Zwischenzeit war auch der Kamin angezündet worden. Viel Zeit hatten wir nach dem Sonnenuntergang wiederumg nicht, denn unser 7 Gänge Menü stand um 19 Uhr auf dem Plan. Ja, richtig gelesen, 7 Gänge. Sowas habe ich auch noch nicht erlebt.

Das Menü liest sich wie folgt.

Octopus, Quince, Avacado, Nori

Dashi, Scallops, Fungi, Wakame

Barramundi, Chilli Consommé, Cauliflower, Radish

Angus Striploin, Pumpkin, Kale, Yuzu-Miso

Pork, Blood Orange Caramel

Apple & Ginger

Parsnip, Hazelnut, Pistachio

Und davor gab es sogar noch einen Appetitmacher. Das Essen zog sich über 2 ½ Stunden hin. Anja hatte das Gleiche, nur halt vegetarisch. Die Wörter können gar nicht ausdrücken, wie das Essen war. Zum Beispiel war das Ginger ein Sorbet. Schmeckte echt super. Mein Favorit war das Schwein mit Blutorgange karamelliert. Zum Essen hätte man die dazugehörigen Weine haben können, wir entschieden uns aber für einen 2009 Shiraz.

Der ganze Tag mit dem 7 Gänge Menü als Abschluss und der Wein machten uns richtig müde. Wir schafften es gerade so vom Tisch zu unsere Suite, welche nur 10 m entfernt war. Diese war richtig schön mumelig war. Ich hatte unseren Kamin im Zimmer angezündet bevor wir zum Essen gingen. Müde und erschöpft krochen wir in unser Bett und schliefen ein.

Am nächsten Morgen genossen wir nochmals die Atmosphäre der Spicer Peak Lodge während des guten Frühstücks. Leider konnte wir nicht länger bleiben. Anja musste zum Flughafen nach Brisbane. Diese ist aber eine andere Geschichte.

 

 

 

This entry was posted in 2014.

One comment on “Hochzeitstag 2014 – Spicers Peak Lodge

  1. Oppermann sagt:

    Fantastisch! Habt ihr beiden mal wieder einfach richtig gemacht! Der perfekte Ort für den perfekten Anlass.
    Ich sehe schon: Wenn wir euch irgendwann mal besuchen kommen, müssen wir sehr viel Zeit einplanen, damit wir zumindest einige der vielen tollen Geheimtipps abseits der Touristenströme bewundern können.

    Gefällt mir

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