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Enduroabenteuer – Ich verfahre mich im Wald

Irgendwie komme ich Moment nicht mit dem Schreiben hinterher. Aber ich hoffe dieses Wochenende alles aufarbeiten zu können, denn dieses wird der Erholung und erledigen von unerledigten Sachen dienen.

Letzten Samstag war ich wieder mal mit dem Motorrad unterwegs, wieder auf meiner Hausstrecke. Nach einer und einer halben Runde war ich etwas gelangweilt und dachte mir, warum nicht mal eine bisschen Abenteuer. An diese Stelle konnte ich noch nicht wissen auf wie viel Abenteuer ich mich eingelassen habe. Als erstes verließ ich die eingefahren Wege und fuhr kreuz und quer durch den Wald. Dann kam mir der Gedanke den Wald auf der anderen Seite der Straße aufzusuchen. In diesen war ich schon zwei Jahre nicht mehr. Gedacht, getan und schon fingen die Herausforderungen an. Durch den Gebrauch als 4WD Teststrecke war der Eingangsbereich mit tiefen Furchen überzogen, welche mit Wasser gefüllt waren. Aber diese meisterte ich ohne Probleme. So richtig schön im Schlamm fahren, das macht Spaß. Auch die nächsten Auffahrten waren nicht schlecht. Es hat sich schon sehr viel in zwei Jahren geändert. Mir kamen sogar zwei 4WD entgegen. Ich erinnerte mich noch an eine ganz lange Auffahrt, welche ich aber lieber in anderer Richtung, also runter fuhr. Dies, ich greife es schon einmal voraus, sollte mir zum Verhängnis werden. Die Abfahrt hatte es wirklich in sich. Total ausgewaschen, nur noch Stein und Geröll mit schlimmen Überhängen. Ich war froh wo ich unten angekommen war. Da wartete aber schon die nächste Überraschung. Der ehemalige Weg von gut 2 m Breite war einfach weggewaschen und ein kleiner Fluss hatte sich angesiedelt. Somit standen nur noch 50 cm Weg zur Verfügungen. Daneben ging es 1,5 m runter. Natürlich ging es auch noch Bergauf. Aber auch diese Hürde konnte ich meistern und auch die nächste, wo ein Baum den Weg versperrte. Natürlich über einer Wasserdurchfahrt und 50 cm in der Luft. Also musste ich diese umfahren. Ich konnte mich noch erinnern, dass man unten angekommen einen anderen Weg aus dem Wald nehmen konnte. Aber nichts da, das Bergwerk, welches sich dort befindet, hatte einen großen See angelegt und das Ganze mit Stacheldraht umgeben. Somit kam ich da nicht mehr raus. Blieb mir nichts anderes übrig, als den gleichen Weg zurück zu nehmen. Die ersten zwei Hindernisse waren kein Problem, aber der Hang hatte es in sich. Diesen hatte ich schon öfters bezwungen, aber am heutigen Tag blieb er Sieger. Wie gesagt, der Weg war weggespült und somit fehlte einem der Anlauf, um die ersten Metern der blanken, steilen Felswand zu überwinden. Ich war also gefangen, denn der andere Weg hatte ein Tor, welches verschlossen war. Ich fuhr aber doch dann dort hin, hatte ja keine andere Wahl und erklom den steinigen Hang neben dem Tor. Geschafft, ich war mitten im Bergwerk, nun musste ich nur noch auf die Hauptstraße kommen. Auch diese war durch ein Tor gesichert. Daneben waren zwei Bäume, gerade so weit auseinander, dass meine TE 310 mit Lenkereinschlagen durch passte. Dabei wurde meine Hupe ausgelöst, was aber gar nicht meine Hupe war, sonder die vom Auto der Sicherheitsfirma. Da ich schon durch war und mein Nummernschild durch den Dreck nicht zu lesen war, hätte ich mich einfach aus dem Staub machen können. Ich schloss es aber dann doch vor mich mit der Dame zu unterhalten. Ich sagte ich, dass ich nicht wüsste, wie ich da reingekommen war, stimmte ja nicht, und dass ich keinen Weg rausgefunden hätte, was stimmte. Ich war so überzeugend, dass es bei einem Gespräch blieb.

Um 13:30 Uhr startete ich mein Abenteuer und gegen 16:30 Uhr war ich zu Hause. Ich war über eine Stunde gefangen. Es waren auch nur 30 km, wobei 12 alleine An- und Abfahrt waren. Sollte halt nicht alleine los. Bis auf 30 Sekunden wo ich ein Panikattacke hatte, war ich immer Herr der Lage und mit mir und der Bewältigung der Strecke zu frieden.

Es war eine richtiges Enduroabenteuer!

This entry was posted in 2011.
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