search instagram arrow-down
Follow ROCK'N AUSTRALIA on WordPress.com

Aktuelle Beiträge

Neueste Kommentare

Archive

Kategorien

Meta

Die WRC, die World Rally Car Weltmeisterschaft, machte seit 2006 mal wieder Station in Australien. Das allererste Mal an der Ostküste, in Kyogle, wo ich sonst Motorrad fahre. Das kann man sich ja nicht entgehen lassen, wenn dieses Event schon einmal vor der Haustür ist. Ein paar Arbeitskollegen waren ebenfalls interessiert, so war ein Trip schnell organisiert.

Leider starten die Fahrer ebenfalls sehr früh, weshalb mal wieder um 5:30 Uhr der Wecker läutete. Aufgestanden, gepackte Tasche geschnappt und zum Dick gefahren. Dieser nahm mich zusätzlich zu seinem Sohn mit. Somit musste ich nicht selber fahren, was auch entspannend ist.

Nach Kyogle sind es schon knapp zwei Stunden und die erste Prüfung verpassten wir. In Australien kann man sowieso nur zu den Spectators Points oder man kennt jemanden mit einem Grundstück wo das Rennen vorbeifährt. Dann muss man aber den ganzen Tag dort verweilen.

Aber für die dritte Etappe waren in der Zeit und waren genau 10 Minuten eher dort, bevor das erste Fahrzeug vorbeischoss. Die Etappe hieß übrigens Bosch und war 18,75 km lang und wurde vom Gewinner Sebastien Loeb in 9:26.3 Minuten bewältigt. Das ergibt einen knappen Schnitt von ca. 120 km/h. Die Landschaft in Kyogle ist wirklich atemberaubend und in der Masse zu stehen ist fantastisch. Aber es sollte noch besser kommen. Nach den WRC Fahrzeugen wurden die klassischen auf die Strecke gelassen. Diese fuhren eine andere Rallye und benutzen die Strecken von der WRC. Nicht schlecht so ein paar alte Ford Mustangs mit V8 zu hören.

Von dem Zuschauerpunkt Bosch ging es dann zum CTEK West Spectators Point. Dieser hatte wesentlich mehr zu bieten, als der vorherige. Um dorthin zu gelangen, fuhren wir durch Kyogle, was 2 Minuten dauertete, und ließen am Bahnübergang einen 100 km langen Zug vorrüberpassieren. Dann parkten wir unser Auto für 5 Dollar und nahmen Stellung ein. Von dieser konnte man sogar den 2 km entfernten Start der Stage, ganz viele lange Geraden und etliche Kurven sehen. Besonders die letzte Kurvekombination hatte es in sich. Links lang gezogen, kurz gerade und dann 90 Grad links einen Anstieg hoch. Die Etappe war 8,59 km lang. Siegerzeit, wieder von Sebastien Loeb 4:28.3 Minuten. Was da los war, am Besten schaut selbst.

Eigentlich wollten wieder zurück zur Bosch Etappe, aber nachdem wir knapp eine Stunde gebraucht hatten vom Parkplatz zu kommen, sind wir lieber nach Hause gefahren.

Ich muss gestehen, ich bin jetzt ein Rallyefan geworden. Das war das Beste Motorsportereignis was ich seit langem gesehen habe. Im Fernsehen sieht es schon spektakulär aus, wenn es man dann aber live sieht, fantastisch. Mir fehlen echt die Worte, ich bin verzückt.

Dank an dieser Stelle an Anja, welche mir Ihre Kamera geliehen hatte und Greg, welcher mir die richtigen Einstellungen mitteilte. Ich denke, die Bilder sind ganz gut geworden.

This entry was posted in 2009.
Kommentar verfassen
Your email address will not be published. Required fields are marked *

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: