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Umfrage unter Auswanderern

Diesen Beitrag habe ich heute auf http://www.tagesschau.de gefunden. Die Frage ist nur, wie man diesen Prozess wieder umkehren kann.

Deutsche Fachkräfte suchen ihr Glück im Ausland

Hohe Steuern, zu niedrige Gehälter und schlechte Karrierechancen treiben einer Umfrage zufolge viele Fachkräfte ins Ausland. Unter den Auswanderern seien viele Fach- und Führungskräfte, die zur „Crème de la Crème unserer Elite gehören“, sagte Wirtschaftsstaatssekretär Walther Otremba bei der Präsentation einer Prognos-Umfrage im Auftrag des Ministeriums.

Wer wandert aus?

Im Jahr 2007 verließen 161.000 Menschen die Bundesrepublik, so viele wie seit 1954 nicht mehr. Der Umfrage unter deutschen Auswanderern zufolge kehren überwiegend junge, aufstrebende Akademiker ohne Kinder Deutschland den Rücken. Von den rund 1400 befragten Auswanderern, die dauerhaft im Ausland leben, haben gut 83 Prozent einen akademischen Abschluss. Jeder fünfte arbeitet im naturwissenschaftlichen oder technischen Bereich. Der Männeranteil liegt bei 63 Prozent. Beliebteste Auswanderungsziele für die Elite sind die USA, Großbritannien und die Schweiz.

Warum auswandern?

Rund 68 Prozent der Befragten zog es in die Fremde, weil sie dort deutlich mehr verdienen können. „Wegen einem Euro Gehaltsunterschied geht sicher niemand ins Ausland“, sagte Otremba. Als weitere Gründe wurden bessere Aufstiegschancen und höhere Lebensqualität im Ausland genannt. Rund 53 Prozent der Fachkräfte bezeichneten die deutsche Einkommens- und Beschäftigungssituation als unbefriedigend. 38 Prozent kritisierten eine zu hohe Steuer- und Abgabenlast, 31 Prozent zu viel Bürokratie und 25 Prozent fehlende Gestaltungsfreiheit in Wirtschaft und Wissenschaft. Aber: 46 Prozent der Fachkräfte können sich eine Rückkehr in die Heimat vorstellen.

Wer schließt die Lücke?

Nach Einschätzung des Ministeriums kann der Aderlass an Fachkräften durch Zuwanderung nicht ausgeglichen werden. „Die Einwanderer sind nicht so hoch qualifiziert wie die Auswanderer“, sagte Otremba. Bis zum Jahr 2013 fehlen nach Angaben der Bundesregierung 330.000 Akademiker – vor allem Ingenieure und Naturwissenschaftler. Das geht auch aus einer Befragung von 2700 Unternehmen hervor, die das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zusammen mit dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI) durchgeführt hat. Danach waren im April bundesweit 95.300 Ingenieursstellen zu vergeben und damit 72.400 mehr als arbeitslose Ingenieure auf dem Arbeitsmarkt waren.

Quelle: http://www.tagesschau.de/wirtschaft/auswandern2.html

This entry was posted in 2008.
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