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Dirt Bike Riding mit Hindernissen

Das letzte Wochenende habe ich es endlich mal wieder geschafft mit meinem Enduromotorrad im Australischen Buschland zu fahren. Vic, der mich auch schon nach Kyogle mitgenommen hat, hat mich wieder mitgenommen. Dieses mal ging es aber nur eine Stunde ins Hinterland, ebenfalls zu einem Bekannten, der auch Eigentümer eines größeren Grundstücks ist. Auf diesem befand sich wieder eine Motocrossstrecke von einem Kilometer Länge. Natürlich konnte man auch wieder frei fahren. Neben einem Steinfeld gabe es auch einen schönen natürlichen Sprunghügel und die ein oder andere Trailsektion. Es war richtig schön meiner TE 250 mal wieder die Sporen oder besser gesagt den Gasgriff zu geben. Für den Ausflug hatte Vic wieder am Freitag davor Hand an ihr angelegt. So wurde erstens das Vergasersetting geändert, der Düsenkit für den Vergaser war wieder verfügbar, und gleichzeitig verschiedene Tuninigteile für den Vergaser verbaut. Diese sollen im unteren und mittleren Drehzahlbereich für mehr Drehmoment und mehr Leistung sorgen. Das haben sie dann auch getan. Im unteren Bereich ist jetzt viel mehr Leistung vorhanden. Auch der Klang ist jetzt viel dumpfer. Wenn ich jetzt irgendwie noch meinem Akrapovic Endschalldämpfer anbringen kann, dann ist wirklich alles perfekt.

Die Ausfahrt hatte natürlich einen bestimmten Grund. Nämlich mit dem letzten Container haben wir einen Husqvarna Prototypen erhalten. Prototyp deshalb, weil es sich um eine 07er TE 450 mit Einspritzung handelt. Dieser wird es so nicht geben. Zwar haben alle 4-Takt Enduros Modelljahr 08 eine Einspritzung, aber gleichzeitig auch einen Katalysator und einen neuen Rahmen.

Ich durfte dann auch diesen Prototypen fahren und muss sagen, nicht schlecht. Die Leistung ist einfach enorm. Leider arbeitet die Einspritzung noch mit etwas Verzögerung. Für Trialsektionen ist das nicht sehr förderlich. Da kommt die Einspritzung nicht an das sensible Ansprechverhalten eines Vergasers heran. Da muss noch entsprechend Entwicklungsarbeit geleistet werden. Wenn man aber die TE 450 auf der Motocrossstrecke laufen läst, dann fällt dies aber nicht auf.

Kommen wir zu den Hindernissen. Auch auf diesem Grundstück waren wieder Kühe und eine hatte sich gerade diesen Tag herausgesucht um ihr Kalb auf die Welt zu bringen. Das Kalb war aber für die kleine Kuh etwas zu groß, so dass sie auf Hilfe angewiesen war. Wir haben deshalb unser Fahren eingestellt und bei der Geburt mitgeholfen. Meine Aufgabe bestand darin mit einem Seil das Kalb bei dem auf die Welt zu kommen zu unterstützen. Die Situation spitzte sich schon soweit zu, das ein Tierarzt nötig wurde. Aber gerade kurz vorm Anruf hatten wir es dann doch geschafft. Übrigens bestand Vic’s Aufgabe darin auf der Kuh zu sitzen. Da hatte ich schon den bessern Job. Auch habe ich Vic darauf hingewiesen sich mal eine andere Farbe für seine Endurobkleidung zu suchen. Rot ist nicht gerade die beste Farbe, wenn man immer in Gegenden unterwegs ist, in denen es vor Kühen und Bullen nur so wimmelt. Das Kalb war dann auch vom männlichen Geschlecht.

Die Geburt war so gegen halb 11 Uhr. Als wir uns um 15 Uhr auf den Heimweg machten waren Mutter und Kalb wohl auf.

Leider habe ich auch dieses Mal die Kamera vergessen. Bilder sind deshalb nicht verfügbar und die ganze Geschichte könnte ich mir ausgedacht haben. Nein, sie ist wirklich so passiert. Das ist halt so in Australien, kann ich da nur sagen.

This entry was posted in 2007.
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