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Erkunde die Gegend & jage Kängurus

was nicht ganz stimmt. Aber der Reihe nach. Die letzte Woche war ja nur vier Arbeitstage lang, da wir ja am Montag den Geburtstag der Queen gefeiert haben. Trotzdem war sie sehr ereignisreich. An meinem Geburtstag rief mich Paul in sein Büro und wir machten den Deal für ein neues Motorrad fertig. Somit bin ich nun wieder nach 8 Monaten stolzer Besitzer einer neuen Husqvarna TE 250 Modeljahr 07. Das ist mein erstes wirklich neues Motorrad, denn es kam direkt aus der Kiste in der es nach Australien geschifft wurde. Meine bisherigen Motorräder waren gebraucht oder sind kurz als Pressetestmotorrad gelaufen. Es ist übrigens mein 7. Motorrad. Wenn das nicht ein gutes Omen ist.

Am Freitag sah es lange Zeit nicht so aus, dass es fahrfertig wird, aber durch den Einsatz des Werkstattmeisters Vic bis um 19.00 Uhr wurde es tatsächlich fertig. Und warum musste es fertig werden. Natürlich aus dem Grund, dass man am Samstag mit Vic zum Enduro fahren gehen kann.

Dazu fuhren wir 200 km nach Kyogle in NSW. Dort hat der ortsansässige Husqvarnahändler ein riesiges Grundstück. Dort kann am locker das BERU Frühlinserwachung, Enduroveranstaltung in meiner Heimat, veranstalten und braucht keine einzige Genehmigung einzuholen. Wenn man in dieser Gegend ein Grundstück kauft steht im Kleingedrucktem, dass man die Geräuschkulisse von Fahrzeugen mit Motoren dulden muss. Sollte man das nicht abkönnen, sollte man auch besser den Kauf überdenken.

Somit kann man dort nach Herzenslust fahren. In der Mitte des Grundstückens war auch eine 850 m lange Motocrossstrecke. Mir hatte es aber eher das freie Fahren angetan. Vic zeigte mir ein paar ausgefahrene Pfade, aus denen ich mir eine 7 km lange Runde zusammenstellte, auf der ich dann 1.30 Stunden erst einmal meine Runden drehte. Auf dem Gelände war wirklich fast alles geboten. Steile Auf- und Abfahrten, steiniges ausgetrocknete Bachbett, Wald, Graslandschaft und und und. Eine Enduroveranstaltung mit einer abwechlsungsreichen 20 km Runde dürften keine Problem darstellen.

Bei uns muss man ja aufpassen, dass ein nicht ein Reh vors Motorrad springt. Hier muss man aufpassen, dass nicht ein Känguru mitfahren will. Ich habe dann auch dreimal auf meinen Runden Kängerus gejagt. Für die Tierschützer unter den Lesern, es ist nichts passiert. Am Ende des Tages um 16 Uhr standen dann 82 km auf dem Kilometerzähler und ich musste das letzte Stück auf Reserve schalten.

Irgendwie kann ich das immer noch nicht so richtig glauben. Erstens, dass ich in Australien bin und zweitens, dass man einfach auf sein Grundstück geht und dort Enduro fahren kann ohne irgendjemand zu stören. Eigentlich bin ich nur sprachlos und schließe somit diesen Blogeintrag.

01_te250

Husqvarna TE 250 2007

 

This entry was posted in 2007.
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