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Big Brother Australia – Schimpfen, Streiten, Intrigieren – Englisch für den allgemeinen Bedarf

Ja ich oute mich hiermit, ich schaue hier in Australien Big Brother und das auch noch täglich. In Deutschland habe ich diese Sendung bewusst gemieden. Aber es gibt gute Gründe diese Sendung hier in Australien zu sehen. Es ist übrigens die 7. Auflage. Auch haben die Australier anscheinend ein Faible für solche Sendungen, denn es ist nicht die Einzigste dieser Art.

Ein guter Grund Big Brother zu sehen, ist zum Beispiel wie sich das Redaktionsteam in seinen Spielen immer total vermacht. So finden Freitag immer Spiele statt, indem alle Bewohner um den Sieg kämpfen, um in den Awardroom zu kommen. In diesem gibt es dann alles was das Herz begehrt. Jedenfalls gab es bei den Spielen immer Pannen. Hier nur ein paar: die Zeit für das Spiel ist viel zu lange bemessen, die gewünschte Aktion geht nicht und es passiert gar nichts (Bullenreiten, der so lahm war, dass alle das Zeitlimit geschafft haben) etc. Auch gewinnt immer das Team, welches als zweites das Spiel spielt, denn sie können zusehen und wissen schon die Tricks. Das haben sie aber nach drei Wochen auch mitbekommen und letzten Freitag das Los entscheiden lassen, welches Team beginnt. Anscheinend werden die Spiele nicht davor gestestet.

Aber der beste Grund Big Brother zu sehen ist, wie verbessere ich mein Englisch um als echter Australier durchzugehen. Natürlich mit der dazugehörigen „coarse language“ – Umgangssprache. Da wird schon mal der eine Mitbewohner vom Anderen als „pig“ bezeichnet oder bei der Nominierung der Nominierte mit Gemüse verglichen oder er fliegt unter dem Radar oder ist eine Möwe. Besser geht es wirklich nicht. Natürlich müssen wir uns die verschiedenen Bedeutungen zusammenreimen, denn weder im Wörterbuch stehen diese Begriffe, noch brachte uns unsere Englischlehrerin diese in der Schule bei. Somit ist man für den täglichen Bedarf gar nicht mit den entsprechenden Vokabeln ausgestattet.

Auch sprechen die Darsteller relativ schnell und wie die meisten Australier sehr undeutlich. Die Australier sind nämlich sehr faul, wenn es um die Aussprache geht. Da werden Endungen weggelassen, genuschelt und noch viel mehr. Von den drei Moderatoren der Freitagspiele spricht nur einer gutes Englisch. Die Dame und der Herr neben ihm sprechen im schönsten Dialekt. Man stellt sich am besten eine Sendung vor, bei der ein Moderator aus Bayern kommt und die Moderatorin aus Sachsen, ohne das ich diesen Bundesländern zu Nahe treten möchte, und diese im tiefsten Dialekt die Sendung moderieren.

Und genau aus diesem Grund sehen wir diese Sendung.

Ein paar Beispiele gefällig. Die Tasche „bag“ [sprich bäg] wird prinzipiell baaag ausgesprochen. Das englische a [ä] wird fast immer als a gesprochen, wie in „day“, „dance“. Dann existiert im Australischen Alphabet ein zusätzlicher Buchstabe. Dieser ist eine Mischung aus den deutschen Umlauten ü und ä. Dieser kommt dann zum Beispiel bei den Wörtern „you“, „new“, „.com.au“ vor um nur einige aufzuzählen. Wahrscheinlich kann man sich das sehr schwer vorstellen. Ich muss mal eine Hörprobe einstellen.
Und zum Schluss noch das Wort Labor, englisch „laboratory“ welches „lebartrie“ mit Betonung auf dem a gesprochen wird. Auch die Nachrichtensprecher sprechen so.

Also auf zur nächsten Sendung, es gibt noch viel zu lernen.

This entry was posted in 2007.
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