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Werbespots

Wie die Serien und die Filme von Werbung unterbrochen werden, habe ich ja schon in einem früheren Beitrag beschrieben. In diesem Beitrag möchte ich mich den Arten von Werbespots widmen. Dabei soll es aber nicht um die Spots von Produkten und Dienstleistungen gehen, sondern um die Werbespots gehen, die von den Bundesstaaten und der Regierung kommen. Das sind nämlich eine Menge. So wird man unter anderem mit zwei Werbespots darauf hingewiesen, dass man zweimal Obst und fünfmal Gemüse am Tag essen sollte. Im Spot unterhalten sich zwei Comicfiguren, Mann und Frau, aus Gemüse und Obst am Essenstisch. Der Man fragt die Frau, ob sie schon heute Obst und Gemüse gegessen hat. Sie fängt bei fünf an und hört bei eins auf. Dabei wird ihre Möhrennase immer länger. Sie lügt ja.

Der andere ist eigentlich eine Obstwerbung. Hier wird ein wunderschöner Apfel, wahrscheinlich aus dem Paradies, aus den verschiedenen Anschichten dargestellt. Und gleich im Anschluss wird der Spot gezeigt, dass man mindestens dreimal in der Woche ein saftiges Steak essen sollte.

Ein weiterer Spot ist von der Armee, die Nachwuchskräfte sucht. Wenn die Bundeswehr so werben würde, dass würde in Deutschland bestimmt zu einem Skandal ausarten. Der Plot geht darum, wenn Dir Dein normales Leben zu langweilig und zu normal ist, die Armee hat genügend Sachen gegen die Langeweile und dem Normalsein.

Auch wird in Spots hingewiesen, dass man gerade die Straßen einem „Upgrade“ unterzieht und Rücksicht nehmen sollte. Den gleichen Spot gibt es auch für die Gold Coast, wo gezeigt wird wie viel Geld dieses Jahr investiert wird.

Dann wird den Bewohner auch gezeigt, dass die Regierung von Queensland genügend Dinge unternimmt um der Wassersituation Herr zu werden. Ganz besonders wird für Wasser aus Kläranlangen geworben. Und das sogar Berlin dieses System verwendet. Wieder aufbereitetes Wasser ist nämlich ganz neu in Australien und wird sehr argwöhnisch betrachtet.

Auch schöne Spots sind die „Don’t drink and drive“ Spots, „Because enough is enough“. Diese gibt es in verschiedenen Ausführungen. Mein Lieblingsspot ist der, wo ein Mann verletzt auf der Straße liegt, der rechte Unterschenkel fehlt, und so wird er in den Krankenwagen eingeladen. Natürlich wird der Stumpf in Nahaufnahme gezeigt.

Daneben gibt es noch Spots, in dem man hingewiesen wird, nicht zu schnell zu fahren und bei Müdigkeitsanzeigen anzuhalten.

Natürlich dürfen auch Antirauchenspots nicht fehlen. Diese gibt es in verschiedenen Ausführungen und sind auch ziemlich hart. Nicht so wie die popligen Spots der Kampagne Rauch frei in Deutschland. Aber der Erfolg gibt der Regierung in Queensland recht. Die Raucherrate unter den Jugendlichen liegt bei 10 % und damit auf den niedrigsten Wert seit es die Statistik gibt.

Aber mein absoluter Topspot ist der in letzter Woche ausgestrahlter Spot von New South Wales. In diesem wird mitgeteilt, dass vom 5. bis zum 9. April, also über Ostern, bei überhöhter Geschwindigkeit und nicht angelegtem Gurt die doppelte Anzahl von Punkten und Strafgebühr gibt. Das finde ich doch mal eine Maßnahme [nicht].

Bestimmt habe ich noch einige vergessen, aber ich glaube für diesen Blog sind es genügend. Vielleicht führe ich mal ein Upgrade durch.

This entry was posted in 2007.
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