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Wir kurbeln die Australische Wirtschaft an!

Nicht das diese es nötig hätte, aber wir haben mal gedacht, wir tun was dafür. Die letzte Woche war bisher die ereignisreichste Woche in Australien. Ich werde versuchen dies hier kurz zusammen zufassen. Sicherlich wird das ein oder andere fehlen und es wird etwas durcheinander gehen. Aber ich hoffe man kann folgen.

Also wo soll ich anfangen. Da war der Autokauf. Wir hatten uns ja den Kia schon angeschaut. Am Donnerstag sind wir dann gleich früh um 7:00 Uhr nach Brisbane gefahren, besser wollten, denn ich hatte mir über Google Maps die Adresse ausgeben lassen. Nur war die in Ipswich. Das sind noch mal 50 km westlich von Brisbane. Jedenfalls war diese Adresse falsch. Der nette Mann meinte, wir wären drei Jahre zu spät dran. Sie haben die Häuser abgerissen und auch die Straßenschilder entfernt. Also auf nach Brisbane und in der 1,7 Millionenstadt die richtige Adresse suchen. In Brisbane hielten wir an einer Tankstelle und fragten nach dem Weg. Wir fanden sogar recht schnell die Straße und auch das Auto zum Anschauen. Es ist der Blaue. Nein, der Silberne. Es handelt sich um einen SUBARU, Baujahr 98 mit 100.000 km mit einer 2.0 Maschine. Ein Vorteil hatte die ganze Sache. Wir haben die Innenstadt von Brisbane gesehen und sind auch über die berühmte Story Bridge gefahren. Auf Arbeit war ich dann etwas später.

Wir haben uns für dieses Auto entschieden, da es obwohl sehr groß, für das Geld die bessere Wahl war. Außerdem hat er noch Registrierung, das ist die Autosteuer, bis Januar 2008. Die Registrierung ist am Auto gebunden. Jedenfalls fuhr Anja am Freitag mit dem Zug nach Brisbane und holte das Auto ab. Davor waren wir aber noch in der Bank und haben uns einen Bankscheck über den entsprechenden Betrag ausstellen lassen. Dieser kann nur von der darauf angegeben Person eingelöst werden. Das war der Autokauf. Im Moment steht er in der Garage und wartet darauf, auf uns umgeschrieben zu werden.

Da sind wir schon bei der nächsten Sache. Am Samstag sind wir stolze Mieter eines 3 Bedroom Hauses geworden. Das wir diese haben grenzt schon an ein Wunder. Wie die Wohnungssuche hier ist, habe ich ja schon geschrieben. Und da man ja immer besser wird, je öfter man das macht, hatte ich bei der Bewerbung für diese Wohnung neben eine Kopie meines Gehaltsschecks auch gleich eine Kopie unseres Bankauszugs mit abgegeben. Da war zu dieser Zeit noch genügend drauf. Nichts desto trotz mussten wir neben den Bond gleich 8 Wochen im Voraus zahlen, um die Wohnung zu erhalten, neben den anderen riesigen Papierkram. Am Samstag war Wohnungsübergabe um 9 Uhr vereinbart. Wir natürlich pünktlich um 9 Uhr bei der Wohnung. Nach einer viertel Stunde war immer noch kein Agent zu sehen. Ich also dort angerufen und erfahren, dass man nicht zur Wohnung soll, sondern sich nur die Schlüssel bei der Agentur abholt. Seltsam. Jedenfalls stehen wir dort demnächst wieder auf der Matte, denn leider hat die Wohnung einige Mängel. So fehlt uns zum Beispiel die gelbe Tonne. Man muss sowieso eine Mängelliste erstellen, sonst muss man diese bei Auszug beheben oder sie behalten den Bond [Mietkaution]. Wahrscheinlich ist das System überall auf der Welt das Gleiche. Der Vormieter bekommt seine Kaution nicht, aber die Mängel werden nicht beseitigt. So war das bisher bei allen unseren Wohnungen. Ich bin ja sonst nicht so, aber die Sauberkeit war nicht der engste Freund unserer Vormieter. Das Wochenende wurde dann auch zum Putzen genutzt.

Es ist schon schön seine Klamotten nach 6 Wochen endlich mal in einem Schrank zu hängen. Jedes Schlafzimmer, es sind ja drei, hat einen Einbauschrank. Für Anja ist es sogar ein begehbarer Schrank, wegen ihrer Größe.

Komme ich auf den Freitag zurück. Da waren wir bei meinem Arbeitskollegen Marty zum Essen eingeladen. Dieser hatte uns Asyl angeboten, wenn wir nichts gefunden hätten. Er lebt mit seiner Frau auf einer 7 ha großen Ranch, 50 km von Nerang entfernt. Kann man schon als Outback bezeichnen. Nach der Arbeit folgten wir ihm mit dem Auto. Sie haben 2 Pferde, einen Hund und 4 Hühner, welche sich alle streicheln lassen und auf Befehl Kunststücke vorführen. Bis auf die Hühner. Das lustige ist, alle Tiere haben einen Namen. Der Hund heißt Crunchie, benannt nach einer Australischen Schokolade. Die Pferde Whiskey und Bundy und ein Huhn Buhns. Die restlichen drei Namen habe ich mir nicht gemerkt. Es war ein sehr schöner Abend mit netten Unterhaltungen. Ein Vorteil hat es so weit draußen zu sein: Man sieht den südlichen Sternenhimmel in seiner ganzen Pracht. Außerdem erfuhr ich interessante Dinge über die Firma.

Zum Abschied, es war so gegen 23:30 Uhr gaben sie uns noch ihre alte Couch, einen Fernseher und Geschirr mit. Das können wir im Moment gut gebrauchen. Unsere Sachen stehen ja noch in Deutschland. Und kaufen ist auch nicht so gut, dann haben wir alles dreifach. Haben uns aber trotzdem zwei Teller und zwei Tassen gekauft. So etwas war in unseren Notsachen im Koffer nicht dabei. Jetzt haben wir für den Anfang wenigstens was, bis unsere Sachen dann endlich mal eintrudeln.

Da das Australische Wetter nicht gerade Kälterekorde aufstellt, war unser erster Einkauf am Samstag früh ein Kühlschrank. Dieser gehört nicht zur Ausstattung der Wohnungen. Das gute hier ist, dass meisten gleich mehrere Geschäfte der gleichen Sorte nebeneinander liegen. Somit kann man die Preise gut vergleichen. Wir suchten eine Gefrier/Kühlkombination welche nicht zu groß ist. Es gab nur zwei in dieser Kategorie mit 210 Litern. Wir hatten uns den Preis notiert und sind dann ins andere Geschäft. Hier war er natürlich günstiger. Wir wollten aber auch noch einen Staubsauger. Diesen gab es aber in diesem Geschäft nicht. Also wieder zurück und sich den gleichen Preis machen lassen, nein der Verkäufer hat den anderen Preis sogar noch um $2 unterboten, und auch noch den Staubsauger mitgenommen. Diesen mussten wir im Lager abholen, den Kühlschrank im Außenlager.

Auf dem Weg zum Außenlager sind wir an einem Möbelhaus vorbeigekommen. Ach da war ja noch was. Wir brauchen auch noch ein Bett. Dieses war schnell gefunden. Nach einer Preisdiskussion unter uns zweien, haben wir uns dann doch für ein etwas besseres Bett entschieden. Es gibt sogar ein Kopfteil dazu, was sie aber erst bestellen mussten. Die gewünschte Matratze war auch nicht auf Lager. Aber das war sogar gut, denn der Verkäufer zerrte noch eine aus der hintersten Ecker hervor, die sogar $100 billiger und noch härter war. Die normalen Matratzen sind weich, für die Australischen Weicheier. Die bevorzugen nämlich weiche Matratzen. Deshalb wollte bestimmt auch keiner unsere Matratze. Der Verkäufer war sicherlich auch froh, diese endlich an den Mann gebracht zu haben. Das Bett und die Matratze luden wir nach dem Bezahlen gleich auf. Ich hatte ja noch den Firmenwagen, der für diese Zwecke hervorragend ist. Zu Hause luden wir das Bett ab und machten uns auf den Weg zum Außenlager, um unseren Kühlschrank in Empfang zu nehmen. Diesen brachten wir auch gleich nach Hause und stellten ihn auf. Anschließend machten wir uns daran das Bett aufzubauen. Ein passendes Werkzeug war im Lieferumfang enthalten und die Anbaueinleitung war gut. Deshalb dauerte es nicht lange und wir waren fertig. Leider fehlt im Moment noch das Kopfteil. Aber das soll ja in zwei Wochen kommen.

Somit hatten wir schon mehrere Dinge erledigt. Aber der Kühlschrank jammerte, denn er hatte ja noch keinen Inhalt. Also ging es zu Woolworth zum Einkaufen. Neben den Lebensmitteln hielten wir verstärkt nach Reinigungsmittel Ausschau. Was soll ich sagen, dass war bisher die größte Zahl auf einen Einkaufzettel die ich je hatte. Aber diese Dinge braucht man einfach.

Nachdem der Einkauf im Kühlschrank verstaut war, ging es ans große Reinemachen. Nebenbei habe ich unseren Fernseher angeschlossen. Wir verpassen dadurch keine neue Folgen von House, Lost, CIS, NCIS usw.

Sonntag schliefen wir etwas länger. Erstens musste das neue Bett eingeschlagen werden und zweitens war der Samstag wirklich etwas stressig. Nachmittag machten wir uns auf den Weg zur Einkaufscenter Australia Fair in Southport. Sonntag sind die Geschäfte ja offen. Dort kauften wir Postkarten, eine SIM Karte für Anja, weitere notwendige Sachen für den Haushalt und schöne Sachen für das Bad. Auch entdeckten wir schöne Bettwäsche, aber die passt nicht an die Europäische Bettdecken, leider. Zwischendurch stärkten wir uns bei Subway.

This entry was posted in 2007.

2 comments on “Wir kurbeln die Australische Wirtschaft an!

  1. tonysoft sagt:

    Kann es sein, dass ihr den alten Herd aus der Studentenbude übernommen habt. Jedenfalls sah er doch auch immer so aus, wenn wir gekocht hatten *grins*

    Ansonsten alles Gute zur neuen Wohnung.

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  2. nerang sagt:

    Also das finde ich eine Unterstellung. Unser Herd sah immer Tipp Topp aus! Na gut, vielleicht wenn der Chinese mal wieder seine faulen Eier gekocht, dann war es nicht der Fall.
    Wahrscheinlich war der Vormieter auch ein Chinese. Da sehen wahrscheinlich alle Herde auf der Welt so aus. Ich habe mich seiner letztes Wochenende noch einmal angenommen. Nun kann man auch wieder backen. Müssen nur noch unsere Töpfe ankommen.

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