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„You work hard, you play hard“ – Zitat Patrick Lowry

Am Mittwoch hatte ich Lust zum Kochen, bzw. besser gesagt zum Erwärmen, weil kochen kann man das ja nicht nennen. Also fuhr ich zum Supermarkt Coles um der Ecke, wo ich mit Sue am Samstag einkaufen war. Ich hoffte er hatte noch auf, da es schon kurz um 7 Uhr war. Erst da viel mir auf, dass wir am Wochenende am Sonntag einkaufen waren. Und siehe da, Coles hatte bis um 21 Uhr offen und das sogar von Montag bis Sonntag. Ich muss mich also revidieren. Ist doch besser als in Deutschland. Dem Einkaufen steht also in der Zukunft nichts mehr im Wege. Wieder zu Hause angekommen machte ich mich gleich ans Werk. Als erstes Gericht hatte ich mir etwas leichtes rausgesucht, es gab Nudeln mit selbst gemachte Bolognese. Knorr konnte ich bisher noch nicht finden. Am Mittwoch kam Justin erst um 23 Uhr nach Hause, wo ich schon lange im Bett war.

Dafür waren wir dann aber Donnerstag im Steakhaus essen, Justin, Phil und Freundin, von der ich mir den Namen nicht merken kann. Diese kannte ich schon von Patricks Geburtstagsfeier. Das Restaurant lag gleich im Einkaufspark, wo auch der Supermarkt ist. Eine weitere australische Besonderheit erfuhr ich diesen Abend. Zwar hatte ich es schon gelesen, aber auch schon wieder vergessen. Man ist halt nicht mehr der Jüngste. In den Restaurants wird man platziert. Da fühlt man sich gleich wieder um Jahre jünger, nur das man nicht warten muss und gleich einen Platz zugewiesen bekommt. Ich folgte dann den Abend der Konversation der dreien und erfuhr so einiges über das Liebesleben verschiedener Leute, die ich hier nicht nennen möchte.

Jedenfalls waren wir rechtzeitig zu Hause, um den Start der ersten Folge von Lost Session III nicht zu verpassen. Ich verrate aber nichts, bei uns laufen ja noch die letzten beiden Folgen der Session II. Ein richtiger Genuss wollte aber nicht aufgekommen, da alle fünf Minuten die Serie von Werbung unterbrochen wurde. Die Werbung dauert zwar nicht lange, aber ist man gerade in der Handlung wieder drin, kommt schon die nächste. Vielleicht sollte ich meine Einstellung zur GEZ noch einmal überdenken, denn dies ist bei allen Serien so.

Am Freitag erfuhr die Australische Lebensweise: „You work hard, you play hard“. Dieser Tag wird bei den Jugendlichen genutzt, um mit Freunden loszuziehen und in einer Bar ein Bier nach dem Anderen zu trinken. Dabei wird der Abend gleich mit einem Bier zu Hause eröffnet, das nächste folgt dann im Auto und bevor man in der Bar ankommt hat man schon drei oder auch mehr. In den Flaschen sind aber dank der englischen Einheiten nur 375 ml. Jedenfalls fuhren wir zu einer netten Bar Namens Alto an der Gold Coast, Surfers Paradise. Die Bars sind so wie bei uns ein Cafe aufgebaut, nur das am Eingang ein Mann steht und bei zu jung aussehenden Damen den Ausweis verlangt. Alkohol wird nämlich erst an Personen ab 18 Jahren ausgeschenkt und darauf wird auch geachtet, was ich bisher so mitbekommen habe. Von mir wollte der Herr nicht den Ausweis sehen, wird vielleicht schon an meinen ersten grauen Haaren gelegen haben. Übrigens ist überall wo Essen oder Alkohol ausgegeben wird in Queenlands Rauchverbot und somit kommt man nicht mit stinkenden Klamotten nach Hause. Um 10 nach 12 kam dann auch noch Phil vorbei. Dieser hatte Geburtstag und spendierte gleich eine Runde. Es gab eine „Jägerbomb“. Das ist eine Spezialität hier in Down Under, jedenfalls an der Gold Coast. Man bekommt ein größeres Glas mit Redbull und einen einfachen Jägermeister in einem Schnapsglas. Auf Kommando lassen dann alle das Schnapsglas in das größere fallen und ex und hopp. Zum Abschluss haben wir uns noch einen Australischen Döner gegönnt. Das war so gegen 1 Uhr morgens. Anschließend ging es mit dem Taxi nach Hause. Um 2 Uhr bin ich völlig geschafft eingeschlafen.

Samstag ging sehr gemütlich los. Zum Mittagessen besuchten wir wieder das Steakhaus. Danach war Faulenzen auf der Veranda angesagt. Um 16:00 Uhr kam Phil, hatte ja noch immer Geburtstag, und seiner Freundin vorbei. Zusammen fuhren wir in die City, wieder zu Surfers Paradise und statteten der Bowlingbahn einen Besuch ab. Ich konnte die erste Runde mit für mich guten 145 Punkten abschließen und gewann auch. Die zweite Runde ging mit 116 an Patrick. Durch nachlassende Kräfte und Unvermögen waren für mich nur 101 drin. Anschließend wurde noch eine Runde Pool gespielt und ein sehr schönes asiatisches Restaurant aufgesucht, um den Geburtstag von Phil zu feiern. Hier ging es aber nicht zu Kosten des Geburtstagskindes, sondern jeder zahlte in gewohnter Art sein Essen. Man bekommt nämlich nur eine Rechung und jeder legt sein Geld für sein Gericht in das Etui.

Der Abend klang dann in der bekanntesten Bar und Disco von Surfers Paradise, dem Melbas, aus. Es ging wieder bis um 1 Uhr. Gleiches Spiel wie Freitag.

Um 6:45 Uhr klingelte für mich der Wecker, da ich mit Paul ausgemacht hatte mit zum Rennen zu kommen, wo seine beiden Kinder das erste Mal an den Start gingen. Um 7:30 Uhr stand ich vor Pauls Haus und wurde von Sue zur Rennstrecke gefahren. Bei der Rennstrecke handelte es sich um eine Short Track Bahn. Wie ich schon bei der MX Strecke festgestellt habe, ging es sehr zivilisiert und geordnet zu. Training, Rennen – alles ging in absoluter Ruhe über die Bühne. Aber so richtig kann ich mich mit Short Track nicht anfreunden. Da gehe ich lieber zum Enduro oder MX. Nachmittag fuhr mich Pauls Mutter zurück. Da ich von den Barbesuchen noch ziemlich geschafft war, faulenzte ich den Rest des Tages rum und freute mich auf Montag, um wieder auf Arbeit gehen zu können.

Ein paar Impressionen vom Wochenende, mal mit ein paar Menschen drauf.

Auf dem ersten Bild sind v.l. Patrick, Sam und Justin.

This entry was posted in 2007.
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